Archiv für Juni 2011

Filmtipp#3

Beginners (2010)

Inhalt:
Der Trailer fasst den Film im Prinzip inhaltlich schon ganz gut zusammen.
Zwei Menschen begegnen sich auf einer Party, finden sich gleich irgendwie toll und unternehmen was miteinander (soll heißen – er kommt nach der Party mit zu ihr und es geht rund). Beide sind bisher keine Beziehungsmenschen gewesen und doch ist da mehr..
Sie fangen an sich näher kennen zu lernen und über ihre intimsten Gedanken zu sprechen. Dabei werden uns, den Zuschauern, die vergangenen Erfahrungen dieser Beiden nach und nach in Rückblenden und zum Teil sehr belustigenden Szenen und Zusammenschnitten präsentiert.
Also erzählt der Film eigentlich erstmal eine nicht ganz so ungewöhnliche Liebesgeschichte und erlaubt dabei tiefe Einblicke in das Privatleben der beiden Hauptcharaktere.

Trailer:

Meinung:
Ja, es ist eigentlich eine unter vielen anderen bereits verfilmten Liebesgeschichten. Und ja, es gibt keine Besonderheiten im Spannungsbogen. Sie sind glücklich, es läuft gut, dann geschieht irgendwas und alles wird traurig und man hofft darauf, dass sie sich am Ende kriegen.
Interessant für mich an diesem Film war vor allem die Art der Schnitte und wie die Vergangenheit der Hauptcharaktere erzählt wird. Denn wie auch schon im Trailer bekommt man immer wieder das ganze Drum herum mit, das in einer schnellen Abfolge zusammen geschnittener Bilder gezeigt wird. Wenn Oliver also von seinen Eltern erzählt (was schon irgendwie auch das zweite zentrale Thema des Films ist – vielleicht an manchen Stellen sogar wichtiger als die Liebesgeschichte), sieht man sie praktisch durch seine Augen. Dazu gibts einige Familienfotos und Bilder, um die damalige Zeit zu beschreiben.
Obendrein fand ich es sehr schön, Olivers Vater dabei zu beobachten wie er im Alter noch einmal richtig aufblüht und sein Leben voller Leidenschaft lebt. Irgendwie hat mich das für ihn mit glücklich gemacht beim zuschauen. Da er ja außerdem nach der Ehe beginnt seine Homosexualität offen auszuleben und sich in der Hinsicht politisch auch engagiert, wird der gesellschaftliche Umgang mit Homosexualität ebenso zum Thema des Films. Ich würd aber mal frech behaupten, dass man sich hinterher nicht unbedingt kritisch mit sich und diesem Thema auseinandergesetzt hat. Oder das Gefühl hat, man müsste da jetzt irgendwie groß drüber nachdenken. Da hat glaube ich die Vater-Sohn-Beziehung an sich eine größere Wirkung auf das Publikum.

Ooooohhh…

Gewinnspiel

Will haaaaaben!
Darum mach ich an dieser Stelle auch gleich mal Werbung… das war noch nie da? Ja, ich weiß. Aber diesmal hätte ich schon gerne diesen Preis und bisher war mir kein Gewinn die extra Werbung wert. Eigentlich find ich auch, dass diese Art der Gewinnspiele ziemlich ausgefuchst ist. So verdoppeln (oder gar verdreifachen) sicherlich viele Blogs ihre Leserschaft. Naja, seis drum… ich bin schonwieder unzufrieden mit dem Header und wenn mal was von jemand anderem dort oben prangt, hab ich es ganz sicher nicht so schnell über.
Die Verlosung läuft übrigens noch bis zum 3. Juli und ein Klick auf das Bild bringt euch direkt zum Blog.

Neugier

uuuuhhh… ich bin gespannt, wie er ist. Der Trailer macht mich schonmal (an) neugierig!

Kronkorken Ohrhänger

Kronkorken Ohrhänger

Auf dem Flohmarkt wurde ich gefragt, wieso ich eigentlich aus den Kronkorken nicht auch Ohrhänger machen würde…
Zugegeben, diese Idee habe ich schon einige Male auf Dawanda bestaunt und mich vor dem Flohmarkt dann erstmal dagegen entschieden. Denn irgendwie kamen sie mir doch etwas groß vor, um sie als Ohrhänger zu tragen. Andererseits… wenn man sich so den manchen Hula hoop Reifen ähnlichen Ohrring in den Ohren der Frauen anschaut, wirken die Kronkorken doch recht harmlos dagegen.

Kronkorken Ohrhänger

Als ich dann also neulich Lust auf was Neues hatte, hab ich es dann doch mal ausprobiert. „Kundenwünsche“ soll man ja auch beherzigen, nicht wahr. Zuerst wollte ich eigentlich nur welche mit Stoff machen, aber da die Notenanstecker so wahnsinnig beliebt waren (nach dem Markt hatte ich keinen einzigen mehr) wollte ich mal sehen, wie sie sich so an den Ohren machen würden.

Für die Three on Thursday muss ich mir wohl mal was überlegen, um da mehr Regelmäßigkeit reinzubringen. Vielleicht kann ja die „Mogelmethode“ weiterhelfen, wenn ich die Beiträge schreibe wenn ich Zeit hab und sie dann automatisch an einem Donnerstag erscheinen. Aber eigentlich wäre mehr Selbstdisziplin ja auch ein erstrebenswertes Ziel.. naja mal sehen.