uff…

und zack ist es schonwieder Anfang Juli – beziehungsweise ja fast schon Mitte Juli. Meine Güte ging das bei euch auch so schnell?
Das letzte Wochenende war nun das Dritte in Folge, das ich komplett irgendwo anders verbracht habe. Zuerst wollte ich ja einen Rückzieher machen, aber jetzt bereue ich meinen Besuch in Göttingen beim Schwesterlein doch kein Stück. Entgegen meiner Befüchtungen hab ich mich heute doch eher sehr entspannt gefühlt als noch gestresster. Es hilft nämlich ungemein die ganzen Umzugs-Masterstudiengang-ich-werde-obdachlos Sorgen mit der großen Schwester ordentlich durch zu diskutieren. Jetzt habe ich das Gefühl die nächsten Schritte sind eigentlich doch überschaubar und zumindest schonmal theoretisch beinahe erledigt. Hier ein Anruf, dort ein Anruf, vielleicht noch etwas Recherchebemühen und schuppdiwupp wird sich schon irgendwie alles hinbiegen.
Ich muss ja zugeben, dass ich offenbar von der Sorte Mensch bin, die sich vielleicht schneller stressen lässt als die von der anderen Sorte (also die coolen-Macher).

Daher blieb die letzten Wochen auch kaum Platz in meinem Kopf für kreative Gedanken. Ganz verschwunden sind sie allerdings doch wieder nicht. Bei der Fachtagung letzte Woche, die ich vom Praktikum aus besuchen durfte, konnte ich immerhin nicht widerstehen und musste einfach (heimlich) aus dem kleinen Müll-Schälchen neben den gekühlten Getränken zwei Kronkorken in sattem rot fischen.

Fachtagungsmappe

Nachdem ich mich mit dem Rad bis zum Gebäude der Maßarbeit durchgekämpft hatte (am A* der Stadt und dazu noch auf nem Berg) – dabei sogar noch voll im Zeitplan – folgte eine durchaus interessante Tagung. Obwohl mich einige Redner fast wieder zur Weißglut getrieben haben… naja

Mein heutiger Zustand, den man schon fast als fröhliche Entspannung beschreiben könnte, hat auch dazu beigetragen, dass ich mich wieder mehr auf Kiel freuen konnte. Denn dorthin soll es mich ab Oktober verschlagen. Ich fange also langsam an von Strandspaziergängen und Sonnenuntergangsfotos am Meer zu träumen. Monas neue Fotos auf ihrem Blog, von ihrem Urlaub, helfen ein wenig vielleicht sogar schon so etwas wie Sehnsucht zu wecken.

Außerdem wurde mir am Wochenende vom Freund der Schwester bereits versuchsweise ein Anker (mit Kugelschreiber) auf den Oberarm „tätowiert“, um mal zu sehen ob mir der zukünftige Seemanslook auch stehen könnte. Den Vorschlag mit dem Hausboot werde ich allerdings dankend ausschlagen müssen fürchte ich. Mir wird ja sogar schon auf so einer kleinen Bosporusüberfahrt speiübel!

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