Archiv für November 2011

Wochenrückblick (2011, KW 47)

Kinooo

[gekocht/gebacken]: mmh eigentlich wars hauptsächlich Mensaessen oder Nudeln mit irgendwelchem Gemüse, ich hab mir einfach keine Zeit genommen fürs Kochen letzte Woche… Ach, halt! Am Freitag gab es selbstgemachte Pizza.
[gehäkelt]: der angefangene Beutel wurde weiter gehäkelt
[selbstgemacht]: ooh es wird neue Kronkorkenohrhänger geben für mich, sie sind fast fertig.
[geplant]: wo ich wann in etwa zu Weihnachten und den Feiertagen sein werde
[gelesen]: M. Veil – Wohlfahrtsstaatliche Konzepte, Kinderbetreuungs‐kulturen und Geschlechterarrangements in Europa (für die Uni) und wieder nur ein bisschen Zeitung. Achje, bin ich lesefaul!
[gesehen]: Der Gott des Gemetzels
[gehört]: Green Day – Jesus of Suburbia
[gekauft]: einen Motivstanzer, Kreis: 2,5cm/ ein Buch, Yade Kara – Selam Berlin für nur 1€ (im CD-Laden wo der liebe Freund rein wollte gab es so ein Bücherregal mit gebrauchten Büchern)

Filmtipp#5

Pans Labyrinth (2006)

Inhalt:
Der Film spielt in Spanien im Jahr 1944. Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu deren neuem Mann, der als Hauptmann in den Bergen im Norden mit seinen Truppen Widerstandkämpfer beseitigen soll. Dieser besteht darauf bei der Geburt seines Sohnes dabei zu sein – also müssen sie und ihre Mutter bis dahin im Lager der faschistischen Truppen unterkommen. Auf dem Weg begegnet Ofelia einem fantastischen Wesen, dass sie dann Nachts in ihrem Zimmer besucht und sich als Fee zu erkennen gibt.
Diese Fee ist es dann auch, die Ofelia auf einem Waldspaziergang in eine Ruine locker, in der sie den Pan trifft. Er ist der Wächter eines unterirdischen Königreiches und erkennt in ihr die einst verlorene Prinzessin wieder. Um in das Königreich mit ihren wahren Eltern zurückkehren zu dürfen, muss sie aber zuerst die drei Prüfungen des Pans erfolgreich bestehen. Dabei trifft sie auf die merkwürdigsten Tiere und andere gefährliche Fantasiewesen.

Trailer:

Meinung:
Pans Labyrinth zählt definitiv zu meinen Top-Lieblingsfilmen.
Es gibt allerdings ein bis zwei Szenen, die der Altersfreigabe von 16 Jahren absolut gerecht werden und sehr zart besaitete Personen eventuell dazu veranlassen werden, das Kissen im Arm etwas fester zu drücken. Da Kriegszeiten nie etwas Schönes sind, herrscht eine entsprechend bedrückende Stimmung. Er ist also eher nichts für sorglose Sonntags-Märchenfilmnachmittage.
Die Handlung bietet dem Zuschauer viel Spielraum für eigene Interpretationen. So könnten Ofelias Ausflüge in die Fantasiewelt ebenso gut als Flucht vor der Wirklichkeit gedeutet werden, oder gibt es diese Welt vielleicht doch? Ob man diesen Film also als Fantasyfilm oder psychologisches Kriegsdrama sehen möchte, bleibt bis zum Schluss ganz der Vorstellungskraft des Zuschauers überlassen. Und gerade das ist auch ein besonderer Reiz an dieser Geschichte.
In jedem Fall kriegt man eine großartige Fantasywelt geboten mit skurrilen Wesen, die nichts von dem üblichen Kitsch an sich haben!

Wochendenrückblik (2011, KW 46)

Ich fand ja Monas DIY Wochenrückblick schon immer irgendwie chique. Da erfährt man was so in der letzten Woche los war, auch wenn sie mal keine Zeit hatte unter der Woche was in den Blog zu stellen. Einige Kategorien werde ich wohl auch übernehmen und andere wiederum doch auch etwas abändern. Naja.. wie genau er jetzt aussehen wird, kommt ja gleich.. jedenfalls ärgere ich mich schon selbst darüber, wie wenig hier los war in letzter Zeit, aber entweder hatte ich Ideen und keine Zeit. Oder Zeit aber dann waren die Ideen auf einmal futsch.
Jetzt fängt ja aber die Vorweihnachtszeit so langsam an und speziell an diesem Wochenende wimmelt es in meinem Kopf nur so vor Ideen! Aber nun zum Wochenrückblick:

korkenexperiment

noch nicht ganz getrocknete Experimente

[gekocht/gebacken]: Nudeln – nicht besonders einfallsreich, aber dafür lecker (mit sojasahne, pilzen, zwiebeln, Tomaten)
[gehäkelt]: ein Portemonnaie und ein Beutelchen angefangen
[selbstgemacht]: Kronkorken gestaltet und herumexperimentiert
[geplant]: erstmal nur grundsätzlich, dass Weihnachtsgeschenke selbstgemacht werden müssen
[gelesen]: ein bisschen Zeitung (der Freitag), Stuart Hall – kulturelle Identität und Globalisierung (für die Uni natürlich)
[gesehen]: X-men I und II beim Filmabend, Kieler Tatort – der ist ja wirklich gut!
[gehört]: Maggie Mae – Nowhere Boy (The Quarrymen)
[gekauft]: ein Telefon, yeah ich bin jetzt wieder über Festnetz erreichbar & Kassetten-Ohrstecker
[gefreut]: dass ich meine Spritzen- und Nadelangst mittlerweile beherrschen kann – ich war Blutspenden!