Archiv für Dezember 2011

Lübecker Weihnachtsmarkt

Riesenrad

Wie man sich vielleicht denken kann, sind die beiden letzten Wochenrückblicke nicht etwa ausgefallen, weil ich doch wieder zu faul dazu geworden bin. Neehee! Das vorletzte Wochenende habe ich beim lieben Freund verbracht. Außerdem war es vollgestopft mit einem Konzert am Freitag, dem altbewährten und fast schon traditionellen Schrottwichteln mit fast allen dazugehörigen (mehr oder weniger… eher weniger – wir sind ja alle noch jung, nä) alten Gesichtern und dann einem feinen Horror-Filmeabend („Anne Donnich“ fühl dich an dieser Stelle bitte gedrückt). Dann war irgendwie auch schonwieder Montag. Das letzte Wochenende wurde dann einerseits zu einem kleinen Back-Gelage genutzt mit Mürbeteigkeksen, Vanillekipferle und dem besten Lebkuchenrezept, das es gibt – zumindest meiner Meinung nach. Andererseits galt es ein sogenanntes Inputreferat vorzubereiten, was dann am Dienstag gehalten werden wollte.
Somit war ich an den Sonntagen entweder nicht zu Hause, zeitmäßig total verplant oder schonwieder erschöpft. Nebenbei in den übriggebliebenen Zeitfenstern habe ich außerdem fleißig die Weihnachtsgeschenke vorbereitet. Jetzt sind sie allerdings nahezu fertig, bis auf eins und dann noch einige Kleinigkeiten.
Da konnte ich mir dann also heute auch einen entspannten Ausflug nach Lübeck mit den lieben Mitstudentinnen gönnen. Im Gegensatz zu Kiel, wird ja Lübeck auch immer sehr für seine Schönheit gelobt. Was den Teil angeht, den ich heute von der Stadt bestaunen konnte, kann ich mich dem auch nur anschließen. Es gibt kleine kuschelige Gässchen in der Altstadt, mit schlanken Häuserreihen – ich glaube da gibt es auf einer Etage immer nur ein bis zwei Zimmer.

Gasse in Lübeck

Sievers Thorweg

Es war im Prinzip ein perfekter Vor-Weihnachtstag. Erst ein bisschen türkische Grammatik und Jingle Bells, auch auf Türkisch versteht sich. Dann eine lustige Autofahrt, ein schöner Spaziergang durch die Altstadt und über den Weihnachtsmarkt mit Poffertjes als leckeren Abschluss. Und als wäre das alles noch nicht genug, gabs dazu den ganzen Tag einen schönen wolkenlosen Himmel mit Sonnenschein.

ohja.. und auf dem Weg vom Auto in die Altstadt sind wir sogar einigen Guerilla knitting Werken begegnet:
Guerilla knitting in Lübeck

Wochenrückblick (2011, KW 48)

fensterschmuck

[gekocht/gebacken]: ömh.. mit dem Herrn M. in der Mensa gespeist und einmal Nudelauflauf gemacht.
[gehäkelt]: ein Beutelchen in der ♥-wolle – ist fast fertig, es fehlen noch 2 Reihen
[selbstgemacht]: Papier-Weihnachtssterne, ich persönlich würde sie ja ‚Ornamente‘ oder so nennen, aber ich glaube so im Allgemeinen werden sie eher ‚Sterne‘ genannt.
[geplant]: unter Anderem einen do-it-yourself/“bastel“ Nachmittag beim heutigen (Sonntag) Brunch mit den lieben Komolitoninnen, ich freu mich schon!
[gelesen]: Türkischvokabeln – zählt das? Ahja und ausführlich durch Blogs geklickt (z.B. endlich malwieder diesen hier besucht).
[gesehen]: Ponyo
[gehört]: Incubus – Megalomaniac
[gekauft]: nix Spannendes eigentlich..
[gefreut]: Katjes Katzenpfötchen sind jetzt mit pflanzlicher Gelantine. Oder sie waren es schon immer und es stand nur nicht ordentlich drauf. Ich erinnere mich nämlich ganz eindeutig daran, sie einmal nicht gekauft zu haben, weil da nur „Gelantine“ bei den Zutaten aufgelistet war. Ich steh eindeutig auf Katzenpfötchen!

ein kleiner Hauch von Weihnachten

Hier bei mir siehts mal noch so überhaupt gar nicht weihnachtlich aus. Ich hab keinen Adventskranz, keinen Adventskalender (-schnief- ich schätze irgendwie ist das ein Zeichen dafür, dass man erwachsen wird. Da muss man sich andere Leute suchen, die einem statt Mama einen Adventskalender machen) und nichtmal eine Lichterkette. Letztere muss sich entweder beim Umzug irgendwie davon geschlichen haben, oder war eventuell einfach irgendwie kaputt – schade.
Na jedenfalls hab ich mir heute ein Herz gefasst und wenigstens ein kleines bisschen Deko zusammengeschnipselt. Diese Papier(weihnachts-) sterne sind ja auch fix gemacht.

Los gehts mit einem quadratischen Stück Papier deiner Wahl, was dann diagonal gefaltet werden muss (da hab ich leider das Bild vergessen, aber so schwer ist das ja nicht.

Stern - Stufe 1

Auf dem Foto liegt also das Quadrat schon fein diagonal (rechte untere Ecke auf die linke obere Ecke) gefaltet vor dir. Dann gehts weiter mit Ecke-A auf Ecke-B – also von unten links, nach oben rechts.

Stern - Stufe 2

Dann siehts so aus. Fix weiter und wieder Ecke-A zu Ecke-B rüberfalten – also einfach von links, nach rechts.

Stern - Stufe 3

und Tadaaaa. So sollte es dann aussehen, bevor die schnippelei losgeht. Die obere Seite müsste jetzt komplett offen sein und die linke Seite komplett geschlossen. Nun müsst ihr eure Schere zücken…

Stern - Stufe 4

und in alle Seiten nach Lust und Laune irgendwelche Muster schneiden. Es gibt wohl auch Anleitungen dazu, wie man bestimmte Muster erhalten kann am Ende. Aber wer will den schon immer auf Regeln achten?! Wenn alle Seiten wild bearbeitet worden sind, klappt man das ganze Faltenkunstwerk wieder auseinander (kleiner Tipp: die ganze offene Seite ist am Ende die Außenkante). So sah dieser hier dann aus:

Stern - Ergebnis

Ich hab meinen Weihnachtshauch mit der bunten Seite nach innen an die Fenster geklebt – allerdings war es eigentlich mehr ein Versehen. Ist ja im ersten Moment doch logischer das Klebeband auf die weiße Seite zu kleben… naja. Falls ihr also wollt, dass es innen weiß und von außen für die Vorbeigehenden farbig sein soll, müsstet ihr da wohl besser aufpassen als ich. Oder man nimmt statt Geschenkpapier (wie in meinem Fall) einfach Papier, das auf beiden Seiten bedruckt ist.