Archiv für Januar 2012

Wochenrückblick (2012, KW 4)

Enten am Meer mit Schnee

[gekocht]: schnelles Curry mit Reis, was gar nicht mal so lecker war. Lag wohl an der Koch-Unlust (ich hab sogar das Salz vergessen..ohwei)
[gehäkelt]: die Tasche ist immernoch fleißig in Arbeit. Es fehlen noch 14cm in der Höhe.
[selbstgemacht]: -
[geplant]: Mitfahrgelegenheit fürs nächste Wochenende
[gelesen]: und gelernt: endlos viele Vokabeln, zumindest gefühlt
[gesehen]: mmh mehr als Nachrichten gabs diesmal nicht
[gehört]: Dritte Wahl – Dummheit kann man nicht verbieten
[gekauft]: Ein Buch als Geburstagsgeschenk.
[gefreut]: Über nachträgliche Geburstagsgeschenke (für mich) am Samstag („Was ist was“ und Hoca Geschichten auf Türkisch) und über den schönen Schneespaziergang am Donnerstag.

Wochenrückblick (2012, KW 3)

Tasche

die Granny-Klappe & die Tasche nach der ich Maß nehme

[gehäkelt]: die vordere Klappe für die Tasche ist fertig (aus Grannys), die Fäden sind sogar schon vernäht
[selbstgemacht]: den Träger einer anderen Tasche endlich mal repariert bzw. ein neues Längenverstelldingsi befestigt – hat sowas einen richtigen Namen..? (man findet dieses Teil anscheinend unter der Bezeichnung „Schieber“, war mir auch neu)
[geplant]: Vokabeln lernen, Vokabeln lernen und.. achja.. Vokabeln lernen
[gelesen]: im Freitag geblättert
[gesehen]: Ziemlich beste Freunde, Wir sind die Nacht
[gehört]: Funkhaus Europa
[gekauft]: den Freitag, eeeeendlich neue (College-)Blöcke für die Uni (musste schon auf einen Werbeblock ausweichen)
[gefreut]: für Herrn M. – der eine Zusage für ein WG-Zimmer in HH bekommen hat

gehäkeltes Klischee: Der Topflappen

Ich denke mal, dass Topflappen wohl das Erste sind an das Viele zuerst denken, wenn man vom Häkeln spricht. Meist fällt dann so ein Satz wie: „Achjaaa, meine Mutter/ Oma hat früher auch viel gehäkelt – Topflappen!“ Ich hoffe mal man sieht ein wenig an meinem Blog, dass häkeln nicht unbedingt verstaubt sein muss.
Topflappen

Trotzdem habe ich zwischen Weihnachten und Sylvester ein paar Topflappen angefangen, da ich sonst nichts weiter mitgenommen hatte (ich muss zugeben, dass ich dann wohl auf Entzug war und darum schnell noch ein kleines Projekt anfangen musste). Die Taschen waren ja auch so schon genug vollgestopft. An diesem Wochenende habe ich endlich noch jeweils eine Schlaufe aus Webband angenäht, um sie auch aufhängen zu können. Damit sind sie also komplett fertig geworden und dürfen nun faul in der Küche rumhängen bis sie gebraucht werden.
Ich hab sie einfach ganz schlicht aus halben Stäbchen (hinten eingestochen) gehäkelt. Abgeschaut habe ich das aus dem neuen Häkelbuch (aus dem ich auch die Anleitung für das Utensilo hatte). Da gibt es eine Reihe von schlichten gehäkelten Spültüchern, die ich ziemlich schick finde und die mich irgendwie inspiriert hatten. Da ich ja dann aber schon melierte Baumwolle gekauft hatte, wollte ich nicht noch durch irgendein zusätzliches Häkelmuster zu dick auftragen.
Topflappen

Dieses Webband habe ich mal auf einem Holland-Stoffmarkt erstanden. Soweit ich weiß ist es eins von den tollen Farbenmix-Webbändern. Ich hatte es vor dem Stoffmarkt schon oft im Internet z.B. in anderen Blogs entdeckt. Man findet es aber auf jeden Fall bei dawanda (1m webband – helga).
Die Umrandung habe ich übrigens mit dem Krebsstich gehäkelt – zum ersten Mal. Die Topflappen sind mir jetzt also nicht nur nützlich, ich habe außerdem noch was dazu gelernt. Die schriftliche Erklärung aus dem Buch fand ich zuerst nicht so ganz klar. Also habe ich wieder einmal die liebe eliZZZa zu Rate gezogen bzw. dieses Video hier: „Häkeln Grundbegriffe * Krebsstich“.

Achtung Bücherfresser – oder die etwas anderen Lesezeichen

Wie ich ja bereits hier angekündigt hatte, wollte ich noch ein paar weitere Kleinigkeiten vorstellen, die ich noch zu Weihnachten verschenkt habe.
Diesmal gehts also um Lesezeichen. Aber nicht einfach um irgendwelche, sondern um die kleinen Monster von hier. In dem Blogeintrag gibt es eine Schablone zum Ausdrucken, aber auch eine sehr gute Anleitung dazu, wie man sich eine Schablone für die Bücherecken selbst erstellen kann. Mit einem karierten Block geht das auch wirklich ganz einfach.
Außerdem gibt es zwei Sorten dieser Lesezeichen. Einmal bildet die Rückseite ein Quadrat und einmal ist sie auch dreieckig bzw. nur ein wenig länger als die Vorderseite. Nach einigem ausprobieren habe ich für mich beschlossen, dass ich die quadratische Rückseite besser finde für die Monster und für die etwas schlichteren, habe ich dann die andere Variante verwendet. Bei den Monstern hat man dann viel eher das Gefühl als wäre es ein richtiger Mund, wenn die Rückseite größer und auch beklebt ist.

Angefangen habe ich also mit dem Erstellen der Schablone. Dann wollte ich mal ausprobieren, ob man die Augen bzw. die Mimik nicht vielleicht auch aufzeichnen könnte. Also mussten erstmal ein paar Versuche her um zu schauen, ob meine Zeichenkünste das überhaupt hergeben werden.
monster-übung

Nach dieser kleinen Ideensammlung, habe ich dann meine Favoriten auf eine Klarsichtfolie gemalt und am „lebenden“ Objekt einmal getestet.
monster-folientest

Und da ich noch eine zweite Papiersorte hatte mit diesem leo-Muster auf dem man den Marker natürlich nicht wirklich gut erkennen kann, habe ich dann einmal die Zeichenvariante benutzt und für das dunklere Papier ausgeschnittene Kulleraugen verwendet.
lila bücherfresser

Für das Übertragen der gezeichneten Augen habe ich einfach wie gewohnt Butterbrotpapier benutzt und sie einmal mit einem sehr weichen Bleistift (6B) aufgemalt. Dann legt man diese Seite nach unten an die richtige Stelle des Lesezeichens und zeichnet nocheinmal von der anderen Seite mit einem härteren Stift drüber. Eben so, wie man auch andere Vorlagen abpaust. Man muss nur dabei bedenken, dass das Motiv ja dann Seitenverkehrt aufgetragen wird quasi.
grüner Bücherfresser

Da ich mir doch ein wenig Sorgen gemacht habe, ob diese Bücherfresser für manche unter den Beschenkten nicht doch ein wenig zu infantil sein werden, habe ich dann wie gesagt noch einige mit anderen Papieren gemacht. Und weil ich ja für die Untersetzerkacheln sowieso Papier besorgen musste, hatte ich auch massig verschiedene Reste übrig. Verschenkt habe ich die Lesezeichen entweder in Pärchen oder zu dritt.
Lesezeichen dreier Paket

Man kann für die neutraleren Bücherecken zum Beispiel auch schönes Geschenkpapier benutzen, was an Weihnachten (natürlich auch beim Geburstag) so dabei war und was man zu schade findet, um es einfach wegzuwerfen. Und selbst wenn man nur einen kleinen Rest des Papiers übrig hat, sollte es eigentlich schon ausreichen.
Lesezeichen zweier Paket

Für die Bücherfresser habe ich übrigens decopatch Papier benutzt, falls sich das jetzt jemand fragen sollte.. ich hab zuerst ziemlich lange nach so einer Tier- bzw. Echsenoptik gesucht!

Wochenrückblick (2012, KW 2)

[gekocht/gebacken]: Nuuuudeln und einmal hab‘ ich mich sozusagen bekochen lassen. Als wir uns zum Fernsehn bei einer Freundin getroffen haben, gab es Nudelauflauf (mit Oliven, Porree, Tomaten). Sehr lecker wars.
[gehäkelt]: Granny Squares für eine Tasche – ich hab‘ jetzt schon Schweißausbrüche beim Gedanken daran, wie ich das Futter einnähen soll.
[selbstgemacht]: kleine Pompoms und den Blogumzug (uff). Allerdings bin ich mir immernoch nicht ganz sicher, ob er wirklich umziehen soll.
[geplant]: nächsten Mittwoch gehts nach der Uni ab zum Chinesen und dann wollen wir Ziemlich beste Freunde anschauen.
[gelesen]: z.B. in diesem Blog hier: Maya Made, Edward W. Said – Orientalism (für die Uni, aber nur die Einleitung)
[gesehen]: Arrietty – Die wundersame Welt der Borger – ich war ein wenig enttäuscht, war aber trotzdem ganz okay
[gehört]: Tracy Chapman – Fast Car (Boyce Avenue feat. Kina Grannis acoustic cover) Ach, wie schööön.
[gekauft]: Pom Pom Set, ne‘ DVD (Das wandelnde Schloss)
[gefreut]: über einen schicken Freitagabend

Nach-Weihnachtsgeschenk

Buchcover

Dieses Buch hier war auch eins meiner Weihnachts-/ Geburtstagsgeschenke (so ganz genau, kann ich das jetzt nicht mehr auseinanderhalten). Ich hatte es mir vor allem wegen den vielen Anleitungen zu gehäkelten Tüchern gewünscht. Dank der einen Rezension bei Amazon, wusste ich aber auch vorher einigermaßen was mich da erwarten könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

utensilo

Wie ihr auch schon auf dem Cover sehen könnt, hab ich dieses Utensilo also nach einer Anleitung aus dem Buch gehäkelt. Das ging ziemlich schnell (musste es auch). Das Muster ist simpel und diesen knubbeligen-Effekt erreicht man wirklich leicht. Dafür finde ich ihn auch noch totschick. Wenn man es einfarbig häkelt sieht es dann trotzdem nicht so langweilig aus.

utensilo

Als Material wird im Buch ein Baumwoll-Leinen-Mischgarn empfohlen. Ich hatte sowas aber leider nicht da und da ich es zum besagten Nach-Weihnachts-nach-Geburstags-nach-Sylvester-Treffen fertig haben wollte, musste also was aus meinem Fundus herhalten. Ich würde es aber gern nochmal mit Leinengarn probieren.

utensilo

Material: Lana Grossa – Mano, Farbe: 014
Nadelstärke: das Garn hat eigentlich Nadelstärke 4,5 – 5,0
für den Boden habe ich dann auch Nadelstärke 4 benutzt, aber da ich so stramm häkele und das Garn nunmal nicht so fest ist wie Leinengarn, habe ich dann für die „Wände“ lieber auf Nadelstärke 3 zurück gegriffen. Der Boden war mir dann einfach zu fluffig und locker. Wenn man das Garn mal probeweise langzieht, merkt man auch gleich, dass es beim festen Häkeln locker mit Stärke 3 benutzt werden kann.

Wochenrückblick (2012, KW 1)

Ich bin leider einen Tag zu spät dran, aber was solls.. man muss das ja nicht immer so eng sehen.
[gekocht/gebacken]: Rühreier, Kartoffelpuffer – nix Außergewöhnliches
[gehäkelt]: ein Utensilo als spätes Weihnachtsgeschenk für das Nach-Weihnachts-nach-Geburstags-nach-Sylvester-Treffen mit den Komolitoninnen, Fotos folgen noch
[selbstgemacht]: Lesezeichen
[geplant]: schonmal grob das Referat in der nächsten Woche durchdacht
[gelesen]: Ayşegül Acevit – zu Hause in Almanya (Kurzgeschichten) und R. Schulze – Geschichte der islamischen Welt im 20. Jahrhundert (für die Uni). Ein Gutes hatte ja auch die ganze Feiertagsfahrerei, im Zug kann ich mich echt gut aufs Lesen konzentrieren
[gesehen]: Chihiros Reise ins Zauberland (eins meiner Weihnachtsgeschenke), 39, 30 (sehr verrückter Drogenfilm, aber vor allem das Ende überrascht), The Help, Attack the Block und natürlich Dinner for one – mh ich glaube es wird Zeit für neue Filmtipps
[gehört]: Somebody That I Used to Know – Walk off the Earth (Gotye – Cover), das Video ist soooo großartig, dass ich es einfach direkt hier einbinden muss:

[gekauft]: mmh also ich wurde reich beschenkt und da war eigentlich alles dabei, was ich mir gewünscht hatte, daher hab ich nix gekauft. Achja, doch – Wolle.
[gefreut]: über ein ziemlich spontanes Wochenende mit dem Freund, der sich in HH eine WG angeschaut hat.

Frohes neues Jahr

Das neue Jahr ist zwar schon fast eine Woche alt, aber dennoch maße ich es mir mal an immernoch ein frohes neues Jahr zu wünschen.
Da ich vor Weihnachten keine Geschenke-Geheimnisse vorzeitig lüften wollte, folgt jetzt eine mittelschwere Fotoflut (weitere alberne Formulierungen und Wasserassoziationen wie „..die meine Leser hoffentlich mitreißen wird“ unterlasse ich an dieser Stelle vielleicht lieber!)

Weihnachtsmosaic

zuerst also ein kleines Weihnachts-mosaic. Auf Monas blog wurde ich malwieder inspiriert… und zwar hatte die Gute ihre Weihnachtsgeschenke besonders chique verpackt, wie ich finde. Ziemlich schlicht, aber doch irgendwie hübsch… mmh oder die Fotos haben es mir einfach angetan. Jedenfalls hatte ich hinterher das Bedürfnis auch meine Geschenke von außen irgendwie herzurichten. Meine sind allerdings nichtmal im Entferntesten so schlicht.. naja dafür gab es aus Salzteig selbstgemachte Anhänger.

Jetzt folgt also nacheinander was sich unter dem Papier versteckt.
1) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in blau mit Punkten (Papier: krima&isa) und einer großen Kachel mit ’nem blauen Vogel (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design):
Untersetzer - blaues Set

2) ein Untersetzerset aus 4 kleinen grauen Kacheln mit dieser schicken Blume (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design) drauf:
untersetzer - grau mit Blume

3) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in orange (Papier: jackie-paper/ bindewerk):
Geschenke_mosaik

Zum bekleben hab ich einen speziellen Lack verwendet, den man für die Serviettentechnik benutzt. Nachdem ich das Papier mit dem Lack auf die Kachel – hoffentlich Blasenfrei – aufgeklebt hatte, habe ich nochmal alles komplett mit dem Lack überstrichen. Nachdem der Lack getrocknet war, kamen die Kacheln dann in den Backofen, um den Lack einzubrennen. Damit sind die Untersetzer am Ende feucht abwischbar – angeblich auch Spülmaschinenfest, aber ich hab in einigen Tests gelesen, dass man damit lieber vorsichtig sein sollte. Außerdem wäre das für den Filz auf der Unterseite wohl auch nicht so besonders gut. Achja.. und damit die Kacheln den Tisch schonen und nicht verschandeln, benötigt man wie gesagt natürlich auch noch Filz. Diese Klebedinger für Möbel müssten dazu zum Beispiel auch ausreichen.

Außerdem hatte ich wieder Bratapfelmarmelade zum Verschenken gekocht und noch weitere Kleinigkeiten, aber die zeige ich wohl besser später (von wegen Bilderflut und wegreißen.. und so). Da ich im letzten Jahr offenbar das Rezept nicht mitgeliefert habe, folgt es also jetzt auch noch.

Bratapfelmarmelade

Zutaten:
Rosinen (50g – bei mir aber eher nach Belieben)
3 EL Rum oder Apfelsaft (ich hab Naturtrübenapfelsaft genommen)
25 g gehobelte Mandeln
675 g Äpfel
250 ml Apfelsaft (siehe oben)
1x Vanille-Aroma/ Vanilleschote
1 gestrichener TL gemahlener Zimt (geht aber auch nach Belieben etwas mehr)
Zitronensaft
1:1 Gelierzucker
(Ich hab übrigens das Gefühl, dass man bei dieser Marmelade ruhig etwas weniger Gelierzucker nehmen kann und nicht unbedingt genau 1:1 braucht. Meine Theorie ist, dass es daran liegt, dass man dieses Pektin, was auch in dem Gelierzucker ist und was man braucht damit es so schön glibberig wird, auch in Äpfeln drinnen ist. Sogar wohl ziemlich viel (mmh 2x „dass“ in einem Satz..? naja, gut.).

Zubereitung:
Äpfel schälen, waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen (oder vielleicht habt ihr ja eins von diesen Trickreichen Küchengeräten mit denen man fix das Kerngehäuse entfernen kann, dann gehts natürlich auch vor dem Vierteln). Jenachdem, ob ihr einen Pürierstab o.ä. besitzt könnt ihr die Stücke größer lassen, oder lieber etwas kleiner schnippeln.
Dann Äpfel, Rosinen, Mandeln, Apfelsaft, Zimt, Vanillearoma (oder schwarze Krümelchen der ausgekratzten Schote) und Zitronensäure in einen großen Kochtopf geben und kochen. Dann pürieren und den Gelierzucker dazugeben – nach Anleitung des Gelierzuckers zuende kochen.
Achja.. ich behalte meist eine Hand voll der geschnittenen Äpfel zurück und werfe sie dann gleichzeitig mit dem Gelierzucker noch nachträglich in den Topf, damit es auch noch ein paar Stückchen gibt und es am Ende kein Apfelbrei-Gelee ist.
Wenn alles fertig gekocht ist werden die vorher heiß ausgekochten (Spülmaschine reicht da angeblich auch aus, aber ich bin ja bekanntlich eine arme Studentin und daher steht mir so ein Luxusgerät nicht zur Verfügung) Gläser befüllt, fest verschlossen und auf den Kopf gestellt, bis sie abgekühlt sind.