Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Ankündigung: Blog-Umzug!

Blogumzug

So ihr Lieben Leser_innen, mein Blog zieht nun also um!
Er hat ein neues Zuhause gefunden, bei dem ich alles selbst so bestimmt kann, wie ich es gerne hätte. Inklusive neuster Wordpress-software und allem Schnickschnack, den ich so chique finde. So ist es natürlich auch mehr Arbeit. Aber mit ein bisschen Rumprobieren + Hilfe vom Freund, geht das alles.
Denkt also netterweise mit daran, eure Verlinkungen oder Lesezeichen zu ändern, um weiter ohne Probleme den richtigen Weg zu mir zu finden :)

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ein sehr später Wochenrückblick (2012, KW 8)…

…und wieso ich langsam das Schmuddelwetter im Norden zu schätzen weiß.

Statt einen Wochenrückblick zu schreiben, bin ich am Sonntagabend gemeinsam mit Herrn M. in ein Mitfahrgelegenheits-Auto in Richtung Hamburg gestiegen. Insgesamt habe ich bisher (also eigentlich erst seit Dezember 2011) eigentlich ziemlich gute Erfahrungen gesammelt beim Mitfahren. Man unterhält sich mal mehr oder mal weniger gut, aber zahlt in jedem Fall deutlich weniger als alleine.
Tja… und Sonntag wurde es dann fast schon ein Höllen-trip!
Zuerst stiegen wir ganz unbedacht in den schicken BMW, aber bereits auf dem Weg zur Autobahn wurde mir klar, dass es für mich schonmal keine besonders tolle Fahrt werden würde. Mir wird im Auto aber auch nicht gerade selten schlecht. Vor allem bei dieser speziell „sportlichen“ Fahrweise, wo man im Stadtverkehr mit Vollgas um Ecken düst und möglichst spät und dafür dann aber besonders doll vor Ampel bremst, dreht sich mir also sehr schnell der Magen um. In solchen Momenten geht es den sonstigen („normalen“) Mitfahrern allerdings noch recht gut.
Auf der Autobahn wurde es dann einfach nicht besser. Dabei fährt man dort ja langweilig gradeaus, was mein Magen normalerweise gut verkraftet. Bei jeder Bremsung hatte ich das Gefühl, als würde ich gleich vom Sitz rutschen und mich zusammengerollt unter dem Fahrersitz wiederfinden.
Sprich: es fühlte sich an wie eine lange Runde in der Achterbahn. Bis uns schließlich das Schmuddelwetter erlöste, indem es dermaßen neblig (man konnte grade noch den nächsten Poller sehen) wurde, dass der Fahrer entschuldigend sagte: „Sorry, bei dem Nebel gehts nur noch mit 100 weiter.“ Später wurde mir dann von Herrn M. berichtet, dass wir mit 220km/h unterwegs gewesen sind (Ich saß ja hinter dem Fahrer und konnte den Tacho – zum Glück- nicht beobachten. Außerdem hatte ich sowieso die Augen zu). So waren es quasi jedes Mal Vollbremsungen von 220km auf 100km, wenn vor uns ein anderes Auto unserem Fahrer nicht schnell genug war und erstmal weggedrängelt werden musste.
Meine Güte, war ich vielleicht glücklich über den Nebel und nochmehr, als wir endlich diese Schreckensfahrt hinter uns hatten. Eins steht fest, ich muss dringend eine Liste anlegen mit Fahrern, bei denen man wegen Todesangst niewieder mitfahren sollte!

[gekocht]: Nudelpfanne, selbstgemachte Pizza und mich mit sehr leckerem Curry einmal bekochen lassen.
[gehäkelt]: tja.. hier gibts nichts Neues leider. Der Tasche fehlen jetzt noch 2cm.. immerhin
[selbstgemacht]: Kronkorken für Magnete vorbereitet mit schicken neuen Motiven
[geplant]: im Kopf sehr viel..
[gelesen]: Wir müssen über Kevin reden von Lionel Shriver (mir ist zu Ohren gekommen, dass es dazu einen Film gibt. Angeblich soll der aber nicht so gut sein.. mh)
[gesehen]: Mutants, Fright Night 3D (so ein 3D Fernsehr ist wirklich ganz schick – nein, ist nicht meiner), Resident Evil
[gehört]: Reel Big Fish – She has a Girlfriend now
[gekauft]: eine Mr- Tickle Tasse (yaaaay)- ich warte noch sehnsüchtig auf ihre Ankunft
[gefreut]: über unverhofft viel gemeinsame freie Zeit mit dem Freund

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Ein kreativer Aufruf zum Frühlingserwachen

Heute Vomittag klickte ich mich so durch und stieß dann auf einen interessanten Aufruf der Rausfrauen, den ich an dieser Stelle sehr gerne weitergeben möchte.

Aufruf zum Frühlingserwachen

(Klick aufs Bild für die volle Ansicht)

Dieses sogenannte yarn bombing fasziniert mich bereits seit einige Zeit und besonders diese geringelten Bäume einer amerikanischen Künstlerin finde ich wirklich über alle Maße chique.

yarn bombing - tree

Also falls ihr auch immer mal an der Verschönerung eurer Stadt teilhaben wolltet, wieso nehmt ihr diesen Aufruf nicht als kleinen Schubs und probiert es mal. Ich werd jedenfalls mal schauen, was sich da so machen lässt.

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individu-elle Ohrringe

individu-elle

Am Wochenende ist bei mir ein Paar neuer Ohrhänger eingezogen, während ich unterwegs war, um diverse Geburtstage zu feiern. Bis zu meiner Rückkehr hatten sie es aber schön gemütlich in ihrer chiquen Verpackung.
Gemacht hat mir die Ohrringe die liebe Franzi, mit der ich mein Abi gemacht habe.. lang, lang ists her (zum Glück…). Bei dem ersten Paar mit diesem Motiv war ich wohl leider etwas zu langsam und so waren sie schon vergeben. Aber auf meinen Wunsch hin, hat sie dann noch einmal welche mit diesem Streetartmotiv von Benksy gemacht. Bei dieser Gelegenheit lasse ich mich also nicht Lumpen und präsentiere mal meine winzlings-Ohren. Um also die Größendimension der Ohrringe nicht zu verfälschen, muss ich zugeben, dass sie nur einen Durchmesser von 2,1cm haben.. (also die Ohrringe).
Ihre Ohrringe gibt es jetzt seit kurzer Zeit auch bei Dawanda zu bestaunen und natürlich auch käuflich zu erwerben. Ihr Shop heißt „Individu-Elle“ und beherbergt neben solchen Motivohrringe auch noch andere chique Kreationen fürs Ohr. Es lohnt sich also mal bei ihr vorbeizuschauen und wenn man grade keine Ohrringe für sich sucht, kann man sie ja immernoch fein verschenken.

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Frohes neues Jahr

Das neue Jahr ist zwar schon fast eine Woche alt, aber dennoch maße ich es mir mal an immernoch ein frohes neues Jahr zu wünschen.
Da ich vor Weihnachten keine Geschenke-Geheimnisse vorzeitig lüften wollte, folgt jetzt eine mittelschwere Fotoflut (weitere alberne Formulierungen und Wasserassoziationen wie „..die meine Leser hoffentlich mitreißen wird“ unterlasse ich an dieser Stelle vielleicht lieber!)

Weihnachtsmosaic

zuerst also ein kleines Weihnachts-mosaic. Auf Monas blog wurde ich malwieder inspiriert… und zwar hatte die Gute ihre Weihnachtsgeschenke besonders chique verpackt, wie ich finde. Ziemlich schlicht, aber doch irgendwie hübsch… mmh oder die Fotos haben es mir einfach angetan. Jedenfalls hatte ich hinterher das Bedürfnis auch meine Geschenke von außen irgendwie herzurichten. Meine sind allerdings nichtmal im Entferntesten so schlicht.. naja dafür gab es aus Salzteig selbstgemachte Anhänger.

Jetzt folgt also nacheinander was sich unter dem Papier versteckt.
1) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in blau mit Punkten (Papier: krima&isa) und einer großen Kachel mit ’nem blauen Vogel (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design):
Untersetzer - blaues Set

2) ein Untersetzerset aus 4 kleinen grauen Kacheln mit dieser schicken Blume (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design) drauf:
untersetzer - grau mit Blume

3) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in orange (Papier: jackie-paper/ bindewerk):
Geschenke_mosaik

Zum bekleben hab ich einen speziellen Lack verwendet, den man für die Serviettentechnik benutzt. Nachdem ich das Papier mit dem Lack auf die Kachel – hoffentlich Blasenfrei – aufgeklebt hatte, habe ich nochmal alles komplett mit dem Lack überstrichen. Nachdem der Lack getrocknet war, kamen die Kacheln dann in den Backofen, um den Lack einzubrennen. Damit sind die Untersetzer am Ende feucht abwischbar – angeblich auch Spülmaschinenfest, aber ich hab in einigen Tests gelesen, dass man damit lieber vorsichtig sein sollte. Außerdem wäre das für den Filz auf der Unterseite wohl auch nicht so besonders gut. Achja.. und damit die Kacheln den Tisch schonen und nicht verschandeln, benötigt man wie gesagt natürlich auch noch Filz. Diese Klebedinger für Möbel müssten dazu zum Beispiel auch ausreichen.

Außerdem hatte ich wieder Bratapfelmarmelade zum Verschenken gekocht und noch weitere Kleinigkeiten, aber die zeige ich wohl besser später (von wegen Bilderflut und wegreißen.. und so). Da ich im letzten Jahr offenbar das Rezept nicht mitgeliefert habe, folgt es also jetzt auch noch.

Bratapfelmarmelade

Zutaten:
Rosinen (50g – bei mir aber eher nach Belieben)
3 EL Rum oder Apfelsaft (ich hab Naturtrübenapfelsaft genommen)
25 g gehobelte Mandeln
675 g Äpfel
250 ml Apfelsaft (siehe oben)
1x Vanille-Aroma/ Vanilleschote
1 gestrichener TL gemahlener Zimt (geht aber auch nach Belieben etwas mehr)
Zitronensaft
1:1 Gelierzucker
(Ich hab übrigens das Gefühl, dass man bei dieser Marmelade ruhig etwas weniger Gelierzucker nehmen kann und nicht unbedingt genau 1:1 braucht. Meine Theorie ist, dass es daran liegt, dass man dieses Pektin, was auch in dem Gelierzucker ist und was man braucht damit es so schön glibberig wird, auch in Äpfeln drinnen ist. Sogar wohl ziemlich viel (mmh 2x „dass“ in einem Satz..? naja, gut.).

Zubereitung:
Äpfel schälen, waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen (oder vielleicht habt ihr ja eins von diesen Trickreichen Küchengeräten mit denen man fix das Kerngehäuse entfernen kann, dann gehts natürlich auch vor dem Vierteln). Jenachdem, ob ihr einen Pürierstab o.ä. besitzt könnt ihr die Stücke größer lassen, oder lieber etwas kleiner schnippeln.
Dann Äpfel, Rosinen, Mandeln, Apfelsaft, Zimt, Vanillearoma (oder schwarze Krümelchen der ausgekratzten Schote) und Zitronensäure in einen großen Kochtopf geben und kochen. Dann pürieren und den Gelierzucker dazugeben – nach Anleitung des Gelierzuckers zuende kochen.
Achja.. ich behalte meist eine Hand voll der geschnittenen Äpfel zurück und werfe sie dann gleichzeitig mit dem Gelierzucker noch nachträglich in den Topf, damit es auch noch ein paar Stückchen gibt und es am Ende kein Apfelbrei-Gelee ist.
Wenn alles fertig gekocht ist werden die vorher heiß ausgekochten (Spülmaschine reicht da angeblich auch aus, aber ich bin ja bekanntlich eine arme Studentin und daher steht mir so ein Luxusgerät nicht zur Verfügung) Gläser befüllt, fest verschlossen und auf den Kopf gestellt, bis sie abgekühlt sind.

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Lübecker Weihnachtsmarkt

Riesenrad

Wie man sich vielleicht denken kann, sind die beiden letzten Wochenrückblicke nicht etwa ausgefallen, weil ich doch wieder zu faul dazu geworden bin. Neehee! Das vorletzte Wochenende habe ich beim lieben Freund verbracht. Außerdem war es vollgestopft mit einem Konzert am Freitag, dem altbewährten und fast schon traditionellen Schrottwichteln mit fast allen dazugehörigen (mehr oder weniger… eher weniger – wir sind ja alle noch jung, nä) alten Gesichtern und dann einem feinen Horror-Filmeabend („Anne Donnich“ fühl dich an dieser Stelle bitte gedrückt). Dann war irgendwie auch schonwieder Montag. Das letzte Wochenende wurde dann einerseits zu einem kleinen Back-Gelage genutzt mit Mürbeteigkeksen, Vanillekipferle und dem besten Lebkuchenrezept, das es gibt – zumindest meiner Meinung nach. Andererseits galt es ein sogenanntes Inputreferat vorzubereiten, was dann am Dienstag gehalten werden wollte.
Somit war ich an den Sonntagen entweder nicht zu Hause, zeitmäßig total verplant oder schonwieder erschöpft. Nebenbei in den übriggebliebenen Zeitfenstern habe ich außerdem fleißig die Weihnachtsgeschenke vorbereitet. Jetzt sind sie allerdings nahezu fertig, bis auf eins und dann noch einige Kleinigkeiten.
Da konnte ich mir dann also heute auch einen entspannten Ausflug nach Lübeck mit den lieben Mitstudentinnen gönnen. Im Gegensatz zu Kiel, wird ja Lübeck auch immer sehr für seine Schönheit gelobt. Was den Teil angeht, den ich heute von der Stadt bestaunen konnte, kann ich mich dem auch nur anschließen. Es gibt kleine kuschelige Gässchen in der Altstadt, mit schlanken Häuserreihen – ich glaube da gibt es auf einer Etage immer nur ein bis zwei Zimmer.

Gasse in Lübeck

Sievers Thorweg

Es war im Prinzip ein perfekter Vor-Weihnachtstag. Erst ein bisschen türkische Grammatik und Jingle Bells, auch auf Türkisch versteht sich. Dann eine lustige Autofahrt, ein schöner Spaziergang durch die Altstadt und über den Weihnachtsmarkt mit Poffertjes als leckeren Abschluss. Und als wäre das alles noch nicht genug, gabs dazu den ganzen Tag einen schönen wolkenlosen Himmel mit Sonnenschein.

ohja.. und auf dem Weg vom Auto in die Altstadt sind wir sogar einigen Guerilla knitting Werken begegnet:
Guerilla knitting in Lübeck

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Wo ist das Meer?

In etwa mit dieser Frage im Kopf machte ich mich Anfang letzter Woche auf den Weg, um vielleicht endlich ein bisschen vom Meerblick zu erhaschen.
Zuerst aber musste ich der Hauptbibliothek einen kleinen Besuch abstatten, um die neu erstandene CampusCard - ja, hier an der Uni scheint es ein hoch gestecktes Ziel zu sein, die Portemonnaies der Studenten so sehr mit irgendwelchen Ausweisen und Karten vollzustopfen bis sie platzen - auszuprobieren. Die braucht man nämlich unbedingt, sonst kann man den Netzwerkdrucker nicht benutzen..

UB Kiel

Wie man auf dem Foto leider nur erahnen kann prangt über dem Eingang der Bib das Zitat „Manche leuchten, wenn man sie liest“ und wie man auch dieser Erklärung entnehmen kann, hat das wohl etwas mit der (erhofften) Erleuchtung der Leser durch die konsumierte Literatur zu tun. Den Netzwerkdrucker hab ich an dem Tag allerdings nicht dazu gebracht für mich zu leuchten, nichtmal sich zu erwärmen. Jedes Mal wenn ich meine Karte in das Lesegerät schiebe piepst es ganz fürchterlich und mir wird ein „Fehler 239″ angezeigt. Außerdem solle ich doch bitte das zuständige Personal rufen – heute konnte ich ihm übrigens wieder nur die gleiche Reaktion entlocken. Von den um mich rum scannenden anderen Studenten wurde mir dann gesagt, dass ich vielleicht „da noch irgendwas freischalten lassen“ muss… mal sehen. Irgendwann krieg ich das Teil schon noch dazu meine Karte anzunehmen.

Schließlich war ich also frustriert und dachte ich steige mal in irgendeinen Bus ein. Gleich auf dem Nächsten stand auch sowas wie „Nord-Ostseekanal“ drauf. Das klang also nach Wasser und zumindest einem meeresähnlichem Ausblick. Naja… Wasser gabs auch, sogar eine Personenfähre. Aber neben diesem kleinen Anleger konnte ich außerdem noch ein eher mittelschönes Gewerbegebiet bestaunen.

Wo ist das Meer?

So wurde dann fix der Stadtplan gezückt und ich bin drauf los marschiert. Immer so am „Rand“ entlang.. blöderweise wurde wirklich überall der Wasserzugang von diversen Fabriken, Werften oder dem Marinestützpunkt versperrt. Als es dann auch noch anfing zu regnen hab ich diesen so schlecht vorbereiteten Ausflug schon ein bisschen bereut. Es gibt irgendwie schöneres als im Regen alleine durch ein ausgestorbenes Gewerbegebiet zu laufen, auf der verzweifelten Suche nach dem Meer.

Wo ist das Meer?

Als ich dann aber plötzlich direkt nebem diesem kleinen Kerl stand, war ich doch ein bisschen besänftigt und schließlich war die nächste Bushaltestelle wieder in Sicht.
Auf der Rückfahrt hab ich dann natürlich den perfekten Wanderweg zum Wasser entdeckt, wie hätte es auch anders sein können… dafür hab ich mir die Busnummer und die Haltestelle aufgeschrieben, für den nächsten „Entdeckertag“. Ha! Nur nicht aufgeben.

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Umziehen

Umzug

Tjaaa.. letzte Woche Freitag ist also der hauptsächliche Teil des Umzugs mitsamt den großartigen Helfern glatt über die Bühne gegangen und morgen fahren der liebe Freund und ich noch die übrig gebliebenen Sachen nach Kiel. Dann wird sozusagen der Umzug endgültig besiegelt. Wir werden dann auch das Wochenende gleich dazu nutzen, die Stadt weiter zu erkunden und schließlich werde ich alleine da bleiben.
Ist schon noch eine merkwürdige Vorstellung, aber jetzt ist es also soweit. Das neue Leben in der neuen Stadt beginnt!

Diese Woche musste noch das alte (leere) Zimmer weiß gestrichen werden – ich habe sogar zum ersten Mal eine Decke streichen müssen – und ganz viel mit den Liebsten hier unternommen werden. Derweil ist das Zimmer des Freundes halbwegs vollgeräumt mit den Überresten meines Krempels und alles ist irgendwie unübersichtlich. Trotzdem hab ichs gepackt meine Bafögunterlagen nicht zu verbaseln und alles ist ordentlich und souverän abgeschickt worden. Und überhaupt konnte man mich in der letzten Woche doch ziemlich häufig und totaaal inbrünstig sagen hören „Wir sind so geil!“ (irgendwann hab ich mich sogar selbst schon damit genervt). Naja, aber immerhin war an diesem Umzug endgültig kein Elternteil mehr beteiligt und es war irgendwie schon alles erstaunlich gut organisiert, sodass nix schief gegangen ist. Da darf man (hoffentlich) auch schonmal ein wenig stolz sein hinterher… auch wen Eigenlob ja eigentlich stinkt.

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Kiel

kiel

Vorgestern habe ich also zum ersten Mal Kiel bestaunt. Allerdings habe ich mir vor allem auf dem Campus umgesehen und von der Stadt an sich noch nicht allzuviel mitbekommen. Jaha, im Gegensatz zu bisher werde ich diesmal an einer Uni studieren, die so einen richtig typischen Campus hat.
Außerdem hatte ich einen „Termin“ (es stellte sich heraus, dass der Hausmeister einfach allen Leuten die gleiche Uhrzeit gesagt hatte) vereinbart, um meinen Wohnheimschlüssel abzuholen. Was auch eigentlich der Hauptgrund für diesen ersten Besuch war. Von den neuen Mitbewohnern/innen war leider noch keiner/e dort. Bisher wohnt dort offensichtlich auch erst eine Person. Die WG wird also quasi ganz neu gegründet.
Einerseits sah es dadurch eben noch nicht wirklich wohnlich, geschweige denn gemütlich aus, aber ich schätze es lässt sich was daraus machen. Für den ersten Einstieg reicht es allemal. Es gab auch keine bösen oder ekligen Hinterlassenschaften der vorherigen Bewohner, insofern passt das schon alles. In meinem Zimmer wird es allerdings mit meinen Möbeln sehr… sehr gemütlich werden, um es mal nett auszudrücken. Aber das es recht klein sein würde, wusste ich auch schon vorher.
Also falls jemand schonmal irgendwelche netten Kiel-tips für mich hat… – ich bin ganz Ohr.

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Visitenkärtchen

Von Mein Morgenstern gibt es hier einen netten Tip, wie man sich chique Visitenkarten selbermachen kann.
Ich glaube beim Koffermarkt in Göttingen hab ich schonmal eine von ihren Kärtchen in der Hand gehalten und die Idee gleich für großartig gehalten.

Heute hab ich mich also auch selbst mal daran versucht.

visitenkarten

So ganz im recycling-abenteuer vertieft hab ich dabei nicht auf Fotokarton zurück gegriffen, sondern die rumliegende leere Kornflakespackung zerschnippelt und mit Stoff beklebt.

Der Sternenstoff war außerdem mein altes überaus heißgeliebtes Lieblingstop. Die innige Liebe sah man dem guten Stück leider auch an und daher moderte es bereits seit mehreren Jahren im Schrank herum und wartete darauf auf irgendeine Weise ein zweites Leben zu bekommen. Ich hab natürlich nicht gleich alles von dem kostbaren Stück benutzt, schließlich muss ich ja auch für mich selbst noch was nettes damit machen.

visitenkarten

Mit der Nähmaschine musste ich wie gewohnt zunächst erstmal wieder einen kleineren Kampf ausfechten. Doch sie hat letztendlich nachgegeben und ich konnte das ausgefuchste System nach dem man den Oberfaden durch Ösen, Haken und Schlitze fädeln muss, erneut knacken. Ich glaube bis wir zwei gute Freunde werden können, bedarf es noch so einiger (gewalttätiger) Auseinandersetzungen.
Irgendwie schaffe ich es nämlich immerwieder zuerst mal eine schöne Oberseite mit einem hässlichen, dicken Fadenwust auf der Rückseite zu produzieren. Wenn dann die Fadenspannung endlich stimmt, klappt es auch einigermaßen.

visitenkarten

Fix noch nach Belieben bestempeln zum Beispiel – oder eben wie in der Anleitung auf die andere Seite am PC selbst gestaltete Etiketten kleben (in dem Fall aber vor dem Nähen, natürlich!) – und sie sind auch schon fertig. Für mich wars eine weitere kreative Aufgabe mit der man dann später auch fein Werbung machen kann. Praktischer gehts fast gar nicht.

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