Archiv der Kategorie 'Allgemein'

lyrische Abwechslung

Die Leiden

Der leidet an seinem Reichtum
und der an seiner Macht
Ich leide an meinem Mitansehn
wie der Tag an der Nacht

Der leidet an seiner Liebe
und der an seiner Not
Ich leide an meinem Drandenkenmüssen
wie das Leben am Tod

Der leidet an seiner Habsucht
und der an seiner Lust
Ich leide an meinem Nichthelfenkönnen
wie das Herz an der Brust


[E.Fried]

alter güterbahnhof

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wenn man so seinen Kram durchforstet entdeckt man schöne alte Dinge wieder neu, wie in meinem Fall heute das noch nicht ganz gefüllte Buch voller Erinnerungen – Bilder, Fotos, Gedichte wie dieses hier, Eintrittskarten – haachjaa

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Sonntags-Montagssüß

Dienstag musste ich mich bereits von einer meiner Praktikumskollgeginnen verabschieden, da sie ab Mittwoch ihren überaus wohlverdienten Urlaub angetreten hat.
Somit hab ich Montagabend spontan beschlossen, dass doch noch irgendwas leckeres Gebackenes zum Abschied her muss. Da ich aber nicht im Besitz eines Rühgerätes bin und wir auch nur einen Mini-Backofen haben (dafür aber immerhin mit Umluft und Temperaturregler!) musste es etwas eher unkomplizierteres werden. Also fiel die Wahl recht schnell auf Muffins (ich hab übrigens auch schon sehr gute Erfahrungen mit Mikrowellenschokokuchen gemacht!).

Das Rezept hab ich mir malwieder von Chefkoch.de rausgesucht und extra eins genommen, dass statt mit Margarine/Butter mit Öl gemacht wird. Denn Öl kann man besser per Hand mixen als Margarine – wobei das auch ginge. Beim letzten Kuchen hab ich die Margarine glaube ich einfach vorher geschmolzen und dann unter gerührt. Man darf nur nicht so in diesen starren Kategorien denken und backen, dann geht das alles.

Muffinteig

Also den Teig mit Schneebesen und Löffel fix angerührt…

Muffins02

und erst einen Klecks vom Teig, dann beliebig viele Kirschen (bei mir kamen sie aus dem Glas) drauf und ich hab dann nochmal einen Teigklecks obendrauf gegeben.

Muffins03

Anschließend dann mit viel Ausdauer immer 6-9 Muffins auf einmal in den Mini-ofen stecken und sich freuen, dass alles klappt trotz der studentischen-Umstände.

Muffins04

Wenn endlich alle fertig sind – ich brauchte 3 Backvorgänge – fürs Foto und zum Ablühlen die Muffins zu einer ansehnlichen Pyramide stapeln und sich auf den nächsten Tag freuen wegen der glänzenden Augen der Koleginnen und Freunde.
Wieso backe ich eigentlich nich öfter?

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uff…

und zack ist es schonwieder Anfang Juli – beziehungsweise ja fast schon Mitte Juli. Meine Güte ging das bei euch auch so schnell?
Das letzte Wochenende war nun das Dritte in Folge, das ich komplett irgendwo anders verbracht habe. Zuerst wollte ich ja einen Rückzieher machen, aber jetzt bereue ich meinen Besuch in Göttingen beim Schwesterlein doch kein Stück. Entgegen meiner Befüchtungen hab ich mich heute doch eher sehr entspannt gefühlt als noch gestresster. Es hilft nämlich ungemein die ganzen Umzugs-Masterstudiengang-ich-werde-obdachlos Sorgen mit der großen Schwester ordentlich durch zu diskutieren. Jetzt habe ich das Gefühl die nächsten Schritte sind eigentlich doch überschaubar und zumindest schonmal theoretisch beinahe erledigt. Hier ein Anruf, dort ein Anruf, vielleicht noch etwas Recherchebemühen und schuppdiwupp wird sich schon irgendwie alles hinbiegen.
Ich muss ja zugeben, dass ich offenbar von der Sorte Mensch bin, die sich vielleicht schneller stressen lässt als die von der anderen Sorte (also die coolen-Macher).

Daher blieb die letzten Wochen auch kaum Platz in meinem Kopf für kreative Gedanken. Ganz verschwunden sind sie allerdings doch wieder nicht. Bei der Fachtagung letzte Woche, die ich vom Praktikum aus besuchen durfte, konnte ich immerhin nicht widerstehen und musste einfach (heimlich) aus dem kleinen Müll-Schälchen neben den gekühlten Getränken zwei Kronkorken in sattem rot fischen.

Fachtagungsmappe

Nachdem ich mich mit dem Rad bis zum Gebäude der Maßarbeit durchgekämpft hatte (am A* der Stadt und dazu noch auf nem Berg) – dabei sogar noch voll im Zeitplan – folgte eine durchaus interessante Tagung. Obwohl mich einige Redner fast wieder zur Weißglut getrieben haben… naja

Mein heutiger Zustand, den man schon fast als fröhliche Entspannung beschreiben könnte, hat auch dazu beigetragen, dass ich mich wieder mehr auf Kiel freuen konnte. Denn dorthin soll es mich ab Oktober verschlagen. Ich fange also langsam an von Strandspaziergängen und Sonnenuntergangsfotos am Meer zu träumen. Monas neue Fotos auf ihrem Blog, von ihrem Urlaub, helfen ein wenig vielleicht sogar schon so etwas wie Sehnsucht zu wecken.

Außerdem wurde mir am Wochenende vom Freund der Schwester bereits versuchsweise ein Anker (mit Kugelschreiber) auf den Oberarm „tätowiert“, um mal zu sehen ob mir der zukünftige Seemanslook auch stehen könnte. Den Vorschlag mit dem Hausboot werde ich allerdings dankend ausschlagen müssen fürchte ich. Mir wird ja sogar schon auf so einer kleinen Bosporusüberfahrt speiübel!

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Ooooohhh…

Gewinnspiel

Will haaaaaben!
Darum mach ich an dieser Stelle auch gleich mal Werbung… das war noch nie da? Ja, ich weiß. Aber diesmal hätte ich schon gerne diesen Preis und bisher war mir kein Gewinn die extra Werbung wert. Eigentlich find ich auch, dass diese Art der Gewinnspiele ziemlich ausgefuchst ist. So verdoppeln (oder gar verdreifachen) sicherlich viele Blogs ihre Leserschaft. Naja, seis drum… ich bin schonwieder unzufrieden mit dem Header und wenn mal was von jemand anderem dort oben prangt, hab ich es ganz sicher nicht so schnell über.
Die Verlosung läuft übrigens noch bis zum 3. Juli und ein Klick auf das Bild bringt euch direkt zum Blog.

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Neugier

uuuuhhh… ich bin gespannt, wie er ist. Der Trailer macht mich schonmal (an) neugierig!

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Kräuterumzug

einpflanzen #3

Ja.. das Praktikum was ich hier (Exil e.V. – Zentrum für Flüchtlinge) mache fesselt mich und macht Spaß, sodass ich den Blog vernachlässigt habe. Grade musste ich malwieder nach Hause geschickt werden, weil ich fast vergessen hätte, dass es eigentlich Zeit für den Feierabend war. Ich bin also nicht mit langweiligem Kaffekochen und kopieren beschäftigt (jedenfalls nicht ausschließlich), sondern übernehme Aufgaben, die mich sogar komplett die Zeit vergessen lassen.
An den Kolleginnen sieht man auch, dass dies wohl ein typisches Verhalten ist wenn man in diesem Bereich arbeitet. Die Aufgaben häufen sich, der Papierkram auch und in den Sprechzeiten ist man dann zusätzlich noch mit Beratungsgesprächen beschäftigt.

So.. darum präsentiere ich jetzt mal fix (und hoffentlich nicht zu lieblos) die Fotos zum Umzug der Pfefferminze, die hier schon im Ordner fertig rumliegen und versauern.

einpflanzen #1

die „Zutaten“ stehn bereit und das neue Zuhause ist vom Morast beseitigt, der sich so im Winter angesammelt hatte – ich wette da waren so einige zersetzte Insekten dabei

einpflanzen #2

So sieht jetzt die traute Zweisamkeit im Blumenkasten aus.
Ich hoffe meine Pfefferminze wuchert auch bald so schön, wie in allen Foren und auf den Infoseiten berichtet wird. Dort wird darüber allerdings eher geflucht, weil die Minze allen anderen Pflanzen im Umkreis auf die Pelle rückt. Ich bräuchte allerdings auch einen ordentlichen vollen Kasten, um meinen Pfefferminzteebedarf zu decken!

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Stress und Panikanfälle

Diese kleine Funkstille in letzter Zeit, bitte ich gnädigst
zu entschuldigen (o;
Aber ich stecke in den letzten Zügen meiner Bachelor-Arbeit und schwanke dabei zwischen hochjauchzender Euphorie und mittelschweren Panikattacken. Eigentlich wollte ich längst von dem Nachtflohmarkt-Erlebnis am letzten Wochenende berichten, aber das muss nun erstmal aufgeschoben werden. Mindestens noch bis Donnerstag. Da ist nämlich Abgabetag!
Ich verrate erstmal nur soviel: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich plane ein kleines Blog-giveaway. Es wurde zwar einiges verkauft, aber trotzdem ist für ein kleines Geschenkpaket genügend übrig geblieben. Ich bin gespannt, ob sich dann auch bei mir einige stille Mitleser aus ihren Verstecken trauen werden. Denn wir gewinnen doch alle gern etwas, oder?

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Flohmarkt

Nachtflohmarkt

Nächsten Samstag findet hier wieder der allseits beliebte Nachtflohmarkt statt. Von Samstagabend bis Sonntagvormittag (achtung, neu – der Flohmarkt geht nicht mehr bis Sonntag um 16:00) wird die ganze Innenstadt vollgestopft sein mit Ständen und Kaufwütigen. Ich find es ist immer ein nettes Spektakel, selbst wenn man nichts kauft.

Auf dem Flohmarkt ist Kunsthandwerk von offizieller Seite ausdrücklich erwünscht. Ich finde allerdings, dass es leider zu kurz kommt. Nächsten Samstag werde ich auch mit von der Partie sein und zum ersten Mal einige von mir selbstgemachte Sachen auf die Öffentlichkeit ‚loslassen‘. Mal sehen wie es wird. Den Stand werde ich übrigens nicht alleine machen, sondern zusammen mit einer Freundin. Das heißt es wird auch noch wirklich chique geknüpfte Armbänder und Ketten von ihr zu kaufen geben.

Als ich mich ein bisschen über den Nachtflohmarkt schlau gemacht habe, vor allem dazu wann die meisten Leute so anfangen mit dem Aufbauen, hab ich so einige Beschwerden gefunden. Angeblich soll man um 20:00, also wenn man offiziell starten darf, bereits keinen freien Platz mehr bekommen. Leute, die erst dann kommen mussten wohl teilweise bis 2:00 Uhr nachts warten, bis etwas frei wurde.
Allerdings wurden die Bedingungen für dieses Jahr überarbeitet und ich könnte mir vorstellen, dass die Kontrollen damit auch etwas schärfer geworden sind. Hier gehts zu den Änderungen: Stadt Osnabrück – Änderungen des Nachtflohmarktes Auf der Seite gibt es auch eine Karte wo die zum Markt zugelassenen Straßen verzeichnet sind.

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Oster-Wochenende

Also eigentlich war Ostern dieses Jahr bei uns ein ganz normales Wochenende wie jedes andere auch. Außer das man ebend schon am Samstag wissen musste, was man die nächsten zwei Tage essen möchte. Mit der langfristigen Essensplanung läuft das normalerweise nicht so gut. Meistens entscheidet sich spontan, ob man ‚mensen‘ geht oder die Muße hat selbst zu kochen. Darum ist es vor allem unter der Woche gar nicht unbedingt sinnvoll für jeden Tag was einzukaufen. Im Zweifel vergammelt es nur im Kühlschrank und dann stinkt auch noch die Wohnung.

Besonders war allerhöchstens der ausgedehnte Spaziergang am Sonntag, bei dem wir diesen Burschen hier getroffen haben.

Papastorch

Für Montag hatte ich mir außerdem vorgenommen aus dem vegetarischen Studenten-kochbuch, das voller toller Ideen steckt, mal das Falafel-rezept auszuprobieren.

Falafel-rezept

Zugegeben, der gelbe Brei sah zuerst nicht allzu apetitlich aus. Dafür roch und schmeckte er einwandfrei nach Falafel wie man es vom Araber so kennt.

Falafelmasse

Die Masse sollte man dann formen und in einer hoch mit Öl gefüllten Pfanne quasi frittieren. Das hatte erstmal zur Folge, dass die Wohnung in einen wunderbaren Imbissbudengeruch getaucht wurde. Außerdem fingen die Bällchen an, sich nach und nach in dem Öl aufzulösen, sodass nur noch kleine halb knusprige Matsch-häufchen übrig blieben. Ich weiß wirklich nicht wo der Fehler war, eigentlich hatte ich das Rezept genau befolgt. Auch der allseits beliebte Chefkoch aus dem Internet konnte da nicht weiterhelfen. Die Rezepte waren sich alle sehr ähnlich und es scheint auch keinen speziellen Kniff zu geben, damit die Falafelbällchen in der Pfanne ihre Form behalten. Letztendlich blieb uns nur übrig sie in der Not vor dem Bad im Öl auch noch zu panieren. Ansonsten hätte es halt nur Salat gegeben.

Mahlzeit!

(Servietten-öl-auffangbecken zur Fettreduktion)

So gab es dann Falafel-Matschbällchen, außen knusprig und innen cremig. Dafür aber doch relativ ansehnlich. Bevor ich das nochmal probiere muss also erforscht werden, wie das nur dermaßen schiefgehen konnte!

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Pfefferminz

marokkanische Minze

Heute auf dem Weg nach Hause hatte ich Glück und der Wochenmarkt war noch nicht ganz abgebaut. Da habe ich noch schnell eine lang ersehnte Pfefferminzpflanze ergattert. Eigentlich wollte ich auch zwei kaufen, aber da hätte ich vorher noch schnell zur Bank gemusst. Naja.. also gab es vom Kleingeld erstmal nur eine marokkanische Minze. Jetzt heißt es also den Blumenkasten von dem Morast des Winters zu befreien und der Minze ein bequemeres zu Hause zu geben. Auf das ich leckeren Tee trinken werde!
(übrigens für mich das Mittel schlechthin wenn der Magen irgendwie verrückt spielt, eine Tasse Pfefferminztee und ich fühl mich gleich besser)

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