Archiv der Kategorie 'fertige Werke'

gehäkeltes Klischee: Der Topflappen

Ich denke mal, dass Topflappen wohl das Erste sind an das Viele zuerst denken, wenn man vom Häkeln spricht. Meist fällt dann so ein Satz wie: „Achjaaa, meine Mutter/ Oma hat früher auch viel gehäkelt – Topflappen!“ Ich hoffe mal man sieht ein wenig an meinem Blog, dass häkeln nicht unbedingt verstaubt sein muss.
Topflappen

Trotzdem habe ich zwischen Weihnachten und Sylvester ein paar Topflappen angefangen, da ich sonst nichts weiter mitgenommen hatte (ich muss zugeben, dass ich dann wohl auf Entzug war und darum schnell noch ein kleines Projekt anfangen musste). Die Taschen waren ja auch so schon genug vollgestopft. An diesem Wochenende habe ich endlich noch jeweils eine Schlaufe aus Webband angenäht, um sie auch aufhängen zu können. Damit sind sie also komplett fertig geworden und dürfen nun faul in der Küche rumhängen bis sie gebraucht werden.
Ich hab sie einfach ganz schlicht aus halben Stäbchen (hinten eingestochen) gehäkelt. Abgeschaut habe ich das aus dem neuen Häkelbuch (aus dem ich auch die Anleitung für das Utensilo hatte). Da gibt es eine Reihe von schlichten gehäkelten Spültüchern, die ich ziemlich schick finde und die mich irgendwie inspiriert hatten. Da ich ja dann aber schon melierte Baumwolle gekauft hatte, wollte ich nicht noch durch irgendein zusätzliches Häkelmuster zu dick auftragen.
Topflappen

Dieses Webband habe ich mal auf einem Holland-Stoffmarkt erstanden. Soweit ich weiß ist es eins von den tollen Farbenmix-Webbändern. Ich hatte es vor dem Stoffmarkt schon oft im Internet z.B. in anderen Blogs entdeckt. Man findet es aber auf jeden Fall bei dawanda (1m webband – helga).
Die Umrandung habe ich übrigens mit dem Krebsstich gehäkelt – zum ersten Mal. Die Topflappen sind mir jetzt also nicht nur nützlich, ich habe außerdem noch was dazu gelernt. Die schriftliche Erklärung aus dem Buch fand ich zuerst nicht so ganz klar. Also habe ich wieder einmal die liebe eliZZZa zu Rate gezogen bzw. dieses Video hier: „Häkeln Grundbegriffe * Krebsstich“.

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Achtung Bücherfresser – oder die etwas anderen Lesezeichen

Wie ich ja bereits hier angekündigt hatte, wollte ich noch ein paar weitere Kleinigkeiten vorstellen, die ich noch zu Weihnachten verschenkt habe.
Diesmal gehts also um Lesezeichen. Aber nicht einfach um irgendwelche, sondern um die kleinen Monster von hier. In dem Blogeintrag gibt es eine Schablone zum Ausdrucken, aber auch eine sehr gute Anleitung dazu, wie man sich eine Schablone für die Bücherecken selbst erstellen kann. Mit einem karierten Block geht das auch wirklich ganz einfach.
Außerdem gibt es zwei Sorten dieser Lesezeichen. Einmal bildet die Rückseite ein Quadrat und einmal ist sie auch dreieckig bzw. nur ein wenig länger als die Vorderseite. Nach einigem ausprobieren habe ich für mich beschlossen, dass ich die quadratische Rückseite besser finde für die Monster und für die etwas schlichteren, habe ich dann die andere Variante verwendet. Bei den Monstern hat man dann viel eher das Gefühl als wäre es ein richtiger Mund, wenn die Rückseite größer und auch beklebt ist.

Angefangen habe ich also mit dem Erstellen der Schablone. Dann wollte ich mal ausprobieren, ob man die Augen bzw. die Mimik nicht vielleicht auch aufzeichnen könnte. Also mussten erstmal ein paar Versuche her um zu schauen, ob meine Zeichenkünste das überhaupt hergeben werden.
monster-übung

Nach dieser kleinen Ideensammlung, habe ich dann meine Favoriten auf eine Klarsichtfolie gemalt und am „lebenden“ Objekt einmal getestet.
monster-folientest

Und da ich noch eine zweite Papiersorte hatte mit diesem leo-Muster auf dem man den Marker natürlich nicht wirklich gut erkennen kann, habe ich dann einmal die Zeichenvariante benutzt und für das dunklere Papier ausgeschnittene Kulleraugen verwendet.
lila bücherfresser

Für das Übertragen der gezeichneten Augen habe ich einfach wie gewohnt Butterbrotpapier benutzt und sie einmal mit einem sehr weichen Bleistift (6B) aufgemalt. Dann legt man diese Seite nach unten an die richtige Stelle des Lesezeichens und zeichnet nocheinmal von der anderen Seite mit einem härteren Stift drüber. Eben so, wie man auch andere Vorlagen abpaust. Man muss nur dabei bedenken, dass das Motiv ja dann Seitenverkehrt aufgetragen wird quasi.
grüner Bücherfresser

Da ich mir doch ein wenig Sorgen gemacht habe, ob diese Bücherfresser für manche unter den Beschenkten nicht doch ein wenig zu infantil sein werden, habe ich dann wie gesagt noch einige mit anderen Papieren gemacht. Und weil ich ja für die Untersetzerkacheln sowieso Papier besorgen musste, hatte ich auch massig verschiedene Reste übrig. Verschenkt habe ich die Lesezeichen entweder in Pärchen oder zu dritt.
Lesezeichen dreier Paket

Man kann für die neutraleren Bücherecken zum Beispiel auch schönes Geschenkpapier benutzen, was an Weihnachten (natürlich auch beim Geburstag) so dabei war und was man zu schade findet, um es einfach wegzuwerfen. Und selbst wenn man nur einen kleinen Rest des Papiers übrig hat, sollte es eigentlich schon ausreichen.
Lesezeichen zweier Paket

Für die Bücherfresser habe ich übrigens decopatch Papier benutzt, falls sich das jetzt jemand fragen sollte.. ich hab zuerst ziemlich lange nach so einer Tier- bzw. Echsenoptik gesucht!

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Nach-Weihnachtsgeschenk

Buchcover

Dieses Buch hier war auch eins meiner Weihnachts-/ Geburtstagsgeschenke (so ganz genau, kann ich das jetzt nicht mehr auseinanderhalten). Ich hatte es mir vor allem wegen den vielen Anleitungen zu gehäkelten Tüchern gewünscht. Dank der einen Rezension bei Amazon, wusste ich aber auch vorher einigermaßen was mich da erwarten könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

utensilo

Wie ihr auch schon auf dem Cover sehen könnt, hab ich dieses Utensilo also nach einer Anleitung aus dem Buch gehäkelt. Das ging ziemlich schnell (musste es auch). Das Muster ist simpel und diesen knubbeligen-Effekt erreicht man wirklich leicht. Dafür finde ich ihn auch noch totschick. Wenn man es einfarbig häkelt sieht es dann trotzdem nicht so langweilig aus.

utensilo

Als Material wird im Buch ein Baumwoll-Leinen-Mischgarn empfohlen. Ich hatte sowas aber leider nicht da und da ich es zum besagten Nach-Weihnachts-nach-Geburstags-nach-Sylvester-Treffen fertig haben wollte, musste also was aus meinem Fundus herhalten. Ich würde es aber gern nochmal mit Leinengarn probieren.

utensilo

Material: Lana Grossa – Mano, Farbe: 014
Nadelstärke: das Garn hat eigentlich Nadelstärke 4,5 – 5,0
für den Boden habe ich dann auch Nadelstärke 4 benutzt, aber da ich so stramm häkele und das Garn nunmal nicht so fest ist wie Leinengarn, habe ich dann für die „Wände“ lieber auf Nadelstärke 3 zurück gegriffen. Der Boden war mir dann einfach zu fluffig und locker. Wenn man das Garn mal probeweise langzieht, merkt man auch gleich, dass es beim festen Häkeln locker mit Stärke 3 benutzt werden kann.

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Frohes neues Jahr

Das neue Jahr ist zwar schon fast eine Woche alt, aber dennoch maße ich es mir mal an immernoch ein frohes neues Jahr zu wünschen.
Da ich vor Weihnachten keine Geschenke-Geheimnisse vorzeitig lüften wollte, folgt jetzt eine mittelschwere Fotoflut (weitere alberne Formulierungen und Wasserassoziationen wie „..die meine Leser hoffentlich mitreißen wird“ unterlasse ich an dieser Stelle vielleicht lieber!)

Weihnachtsmosaic

zuerst also ein kleines Weihnachts-mosaic. Auf Monas blog wurde ich malwieder inspiriert… und zwar hatte die Gute ihre Weihnachtsgeschenke besonders chique verpackt, wie ich finde. Ziemlich schlicht, aber doch irgendwie hübsch… mmh oder die Fotos haben es mir einfach angetan. Jedenfalls hatte ich hinterher das Bedürfnis auch meine Geschenke von außen irgendwie herzurichten. Meine sind allerdings nichtmal im Entferntesten so schlicht.. naja dafür gab es aus Salzteig selbstgemachte Anhänger.

Jetzt folgt also nacheinander was sich unter dem Papier versteckt.
1) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in blau mit Punkten (Papier: krima&isa) und einer großen Kachel mit ’nem blauen Vogel (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design):
Untersetzer - blaues Set

2) ein Untersetzerset aus 4 kleinen grauen Kacheln mit dieser schicken Blume (Design/Papier: Kelly Hyatt/ lagom design) drauf:
untersetzer - grau mit Blume

3) ein Untersetzerset aus 4 kleinen Kacheln in orange (Papier: jackie-paper/ bindewerk):
Geschenke_mosaik

Zum bekleben hab ich einen speziellen Lack verwendet, den man für die Serviettentechnik benutzt. Nachdem ich das Papier mit dem Lack auf die Kachel – hoffentlich Blasenfrei – aufgeklebt hatte, habe ich nochmal alles komplett mit dem Lack überstrichen. Nachdem der Lack getrocknet war, kamen die Kacheln dann in den Backofen, um den Lack einzubrennen. Damit sind die Untersetzer am Ende feucht abwischbar – angeblich auch Spülmaschinenfest, aber ich hab in einigen Tests gelesen, dass man damit lieber vorsichtig sein sollte. Außerdem wäre das für den Filz auf der Unterseite wohl auch nicht so besonders gut. Achja.. und damit die Kacheln den Tisch schonen und nicht verschandeln, benötigt man wie gesagt natürlich auch noch Filz. Diese Klebedinger für Möbel müssten dazu zum Beispiel auch ausreichen.

Außerdem hatte ich wieder Bratapfelmarmelade zum Verschenken gekocht und noch weitere Kleinigkeiten, aber die zeige ich wohl besser später (von wegen Bilderflut und wegreißen.. und so). Da ich im letzten Jahr offenbar das Rezept nicht mitgeliefert habe, folgt es also jetzt auch noch.

Bratapfelmarmelade

Zutaten:
Rosinen (50g – bei mir aber eher nach Belieben)
3 EL Rum oder Apfelsaft (ich hab Naturtrübenapfelsaft genommen)
25 g gehobelte Mandeln
675 g Äpfel
250 ml Apfelsaft (siehe oben)
1x Vanille-Aroma/ Vanilleschote
1 gestrichener TL gemahlener Zimt (geht aber auch nach Belieben etwas mehr)
Zitronensaft
1:1 Gelierzucker
(Ich hab übrigens das Gefühl, dass man bei dieser Marmelade ruhig etwas weniger Gelierzucker nehmen kann und nicht unbedingt genau 1:1 braucht. Meine Theorie ist, dass es daran liegt, dass man dieses Pektin, was auch in dem Gelierzucker ist und was man braucht damit es so schön glibberig wird, auch in Äpfeln drinnen ist. Sogar wohl ziemlich viel (mmh 2x „dass“ in einem Satz..? naja, gut.).

Zubereitung:
Äpfel schälen, waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen (oder vielleicht habt ihr ja eins von diesen Trickreichen Küchengeräten mit denen man fix das Kerngehäuse entfernen kann, dann gehts natürlich auch vor dem Vierteln). Jenachdem, ob ihr einen Pürierstab o.ä. besitzt könnt ihr die Stücke größer lassen, oder lieber etwas kleiner schnippeln.
Dann Äpfel, Rosinen, Mandeln, Apfelsaft, Zimt, Vanillearoma (oder schwarze Krümelchen der ausgekratzten Schote) und Zitronensäure in einen großen Kochtopf geben und kochen. Dann pürieren und den Gelierzucker dazugeben – nach Anleitung des Gelierzuckers zuende kochen.
Achja.. ich behalte meist eine Hand voll der geschnittenen Äpfel zurück und werfe sie dann gleichzeitig mit dem Gelierzucker noch nachträglich in den Topf, damit es auch noch ein paar Stückchen gibt und es am Ende kein Apfelbrei-Gelee ist.
Wenn alles fertig gekocht ist werden die vorher heiß ausgekochten (Spülmaschine reicht da angeblich auch aus, aber ich bin ja bekanntlich eine arme Studentin und daher steht mir so ein Luxusgerät nicht zur Verfügung) Gläser befüllt, fest verschlossen und auf den Kopf gestellt, bis sie abgekühlt sind.

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ein kleiner Hauch von Weihnachten

Hier bei mir siehts mal noch so überhaupt gar nicht weihnachtlich aus. Ich hab keinen Adventskranz, keinen Adventskalender (-schnief- ich schätze irgendwie ist das ein Zeichen dafür, dass man erwachsen wird. Da muss man sich andere Leute suchen, die einem statt Mama einen Adventskalender machen) und nichtmal eine Lichterkette. Letztere muss sich entweder beim Umzug irgendwie davon geschlichen haben, oder war eventuell einfach irgendwie kaputt – schade.
Na jedenfalls hab ich mir heute ein Herz gefasst und wenigstens ein kleines bisschen Deko zusammengeschnipselt. Diese Papier(weihnachts-) sterne sind ja auch fix gemacht.

Los gehts mit einem quadratischen Stück Papier deiner Wahl, was dann diagonal gefaltet werden muss (da hab ich leider das Bild vergessen, aber so schwer ist das ja nicht.

Stern - Stufe 1

Auf dem Foto liegt also das Quadrat schon fein diagonal (rechte untere Ecke auf die linke obere Ecke) gefaltet vor dir. Dann gehts weiter mit Ecke-A auf Ecke-B – also von unten links, nach oben rechts.

Stern - Stufe 2

Dann siehts so aus. Fix weiter und wieder Ecke-A zu Ecke-B rüberfalten – also einfach von links, nach rechts.

Stern - Stufe 3

und Tadaaaa. So sollte es dann aussehen, bevor die schnippelei losgeht. Die obere Seite müsste jetzt komplett offen sein und die linke Seite komplett geschlossen. Nun müsst ihr eure Schere zücken…

Stern - Stufe 4

und in alle Seiten nach Lust und Laune irgendwelche Muster schneiden. Es gibt wohl auch Anleitungen dazu, wie man bestimmte Muster erhalten kann am Ende. Aber wer will den schon immer auf Regeln achten?! Wenn alle Seiten wild bearbeitet worden sind, klappt man das ganze Faltenkunstwerk wieder auseinander (kleiner Tipp: die ganze offene Seite ist am Ende die Außenkante). So sah dieser hier dann aus:

Stern - Ergebnis

Ich hab meinen Weihnachtshauch mit der bunten Seite nach innen an die Fenster geklebt – allerdings war es eigentlich mehr ein Versehen. Ist ja im ersten Moment doch logischer das Klebeband auf die weiße Seite zu kleben… naja. Falls ihr also wollt, dass es innen weiß und von außen für die Vorbeigehenden farbig sein soll, müsstet ihr da wohl besser aufpassen als ich. Oder man nimmt statt Geschenkpapier (wie in meinem Fall) einfach Papier, das auf beiden Seiten bedruckt ist.

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Meine Lieblingsfarbe ist bunt

Papierperlen

Jetzt sind die Papierperlen also endlich alle fertig geworden.. mein Ziel waren eigentlich mal ca. 50 Stück pro Farbe. Nunja.. es sind dann doch etwas mehr noch geworden. Mir ist aber aufgefallen, dass es eindeutig einen Blauüberschuss in vielen Zeitschriften gibt. Vor allem Werbung ist irgendwie oft blau.

hellblau

Außerdem kann ich eindeutig bestätigen, dass Übung den Meister die Meisterin macht. Die Perlen wurden immer gleichmäßiger und das rollen ging auch immer fixer. Also falls ihr mal Papierperlen rollen wollt, macht am Besten gleich mindestens 100 Stück…

rosa/lila

Insgesamt hab ich jetzt 423 Papierperlen fabriziert und in 7 selbstgefaltete kleine Kisten gesteckt.

rot

Vor allem am Anfang ist es ziemlich interessant, wie die einzelne Perle hinterher aussieht und welche Muster beim Rollen entstehen. Später kann man das eigentlich ganz gut abschätzen. Je dicker das Papier und je länger das ausgeschnittene Dreieck ist, desto bauchiger wird übrigens die Perle. Klingt logisch oder? Die Vorder- und Rückseiten von Zeitschriften sind also auch wunderbar zu gebrauchen.
Sie glänzen übrigens alle so sehr vom Blitz, weil ich sie wirklich noch komplett lackiert habe – das war eigentlich auch der größte Aufwand an dem Ganzen. Aber so sind sie einfach stabiler und halten ganz gut was aus.

bunt

Eigentlich wollte ich die Perlen strikt nach Farben sortieren. Aber dann hatte ich immer mehr Bunte, die nicht so richtig nur zu einer Farbe passen wollten. Also hab ich sie kurzerhand vom „Abfallprodukt“ zum eigenen Farbhäufchen gemacht. Und ich muss sagen, die bunten Perlen gefallen mir selbst eigentlich von allen am Besten! (von denen gibts jetzt irgendwie auch am Meisten.. ähem.. weiß gar nicht wie das passieren konnte)
Naja, ich werde jedenfalls heute endlich das kleine Paket für den Spendenflohmarkt losschicken können. Ist doch ein chiques Gefühl, wenn man was abgehakt hat.

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Schnick-schnack

Irgendwie haben sich diese Krambeutel fast wie von selbst gehäkelt. Nachdem der Erste fertig war, musste gleich der Nächste auf die Nadel und so nahm es seinen Lauf.

beutelchen01

Die Böden habe ich aus reiner Baumwolle (catania) gehäkelt, so gibt er etwas mehr Stabilität und dann ging es mit Sockenwolle weiter. Für die Harmonie und so, habe ich dann am Ende noch eine Reihe aus der Baumwolle hinzugefügt und damit wurden die Beutel in sich wieder etwas einheitlicher. Ich mag auch den Effekt, dass so im zugezogenen Zustand die Kante irgendwie chiquer wirkt.

Beutelchen02

Dann wurde noch fix der Freund mit eingespannt und aus der jeweiligen Wolle für jeden Beutel eine Kordel gedreht. Durch die ganzen Stäbchen kann man sie dann wunderbar in regelmäßigen Abständen durchfädeln.
Und was nun?
Ich denke da an Verpackungen, falls man malwieder Marmelade verschenken will zum Beispiel. Oder als Beutel für Schnick-schnack, der in Schubladen rumfliegt wie Haargummis, Haarspangen und Co … oder als Kinder-spielbeutelchen. Außerdem habe ich malwieder Dawanda-marktforschung betrieben und solche Säckchen als Aufbewahrung für Murmeln bewundert! Genausogut können auch andere Dinge darin verschenkt werden und gleichzeitig hat der/die Beschenkte eine Verpackung zum weiterverwenden.

Beutelchen03

Es soll ja auch Leute geben, die solche Beutelchen als Handtaschen verwenden. Mir wären sie allerdings eindeutig zu klein dazu.

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Visitenkärtchen

Von Mein Morgenstern gibt es hier einen netten Tip, wie man sich chique Visitenkarten selbermachen kann.
Ich glaube beim Koffermarkt in Göttingen hab ich schonmal eine von ihren Kärtchen in der Hand gehalten und die Idee gleich für großartig gehalten.

Heute hab ich mich also auch selbst mal daran versucht.

visitenkarten

So ganz im recycling-abenteuer vertieft hab ich dabei nicht auf Fotokarton zurück gegriffen, sondern die rumliegende leere Kornflakespackung zerschnippelt und mit Stoff beklebt.

Der Sternenstoff war außerdem mein altes überaus heißgeliebtes Lieblingstop. Die innige Liebe sah man dem guten Stück leider auch an und daher moderte es bereits seit mehreren Jahren im Schrank herum und wartete darauf auf irgendeine Weise ein zweites Leben zu bekommen. Ich hab natürlich nicht gleich alles von dem kostbaren Stück benutzt, schließlich muss ich ja auch für mich selbst noch was nettes damit machen.

visitenkarten

Mit der Nähmaschine musste ich wie gewohnt zunächst erstmal wieder einen kleineren Kampf ausfechten. Doch sie hat letztendlich nachgegeben und ich konnte das ausgefuchste System nach dem man den Oberfaden durch Ösen, Haken und Schlitze fädeln muss, erneut knacken. Ich glaube bis wir zwei gute Freunde werden können, bedarf es noch so einiger (gewalttätiger) Auseinandersetzungen.
Irgendwie schaffe ich es nämlich immerwieder zuerst mal eine schöne Oberseite mit einem hässlichen, dicken Fadenwust auf der Rückseite zu produzieren. Wenn dann die Fadenspannung endlich stimmt, klappt es auch einigermaßen.

visitenkarten

Fix noch nach Belieben bestempeln zum Beispiel – oder eben wie in der Anleitung auf die andere Seite am PC selbst gestaltete Etiketten kleben (in dem Fall aber vor dem Nähen, natürlich!) – und sie sind auch schon fertig. Für mich wars eine weitere kreative Aufgabe mit der man dann später auch fein Werbung machen kann. Praktischer gehts fast gar nicht.

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Kronkorken Ohrhänger

Kronkorken Ohrhänger

Auf dem Flohmarkt wurde ich gefragt, wieso ich eigentlich aus den Kronkorken nicht auch Ohrhänger machen würde…
Zugegeben, diese Idee habe ich schon einige Male auf Dawanda bestaunt und mich vor dem Flohmarkt dann erstmal dagegen entschieden. Denn irgendwie kamen sie mir doch etwas groß vor, um sie als Ohrhänger zu tragen. Andererseits… wenn man sich so den manchen Hula hoop Reifen ähnlichen Ohrring in den Ohren der Frauen anschaut, wirken die Kronkorken doch recht harmlos dagegen.

Kronkorken Ohrhänger

Als ich dann also neulich Lust auf was Neues hatte, hab ich es dann doch mal ausprobiert. „Kundenwünsche“ soll man ja auch beherzigen, nicht wahr. Zuerst wollte ich eigentlich nur welche mit Stoff machen, aber da die Notenanstecker so wahnsinnig beliebt waren (nach dem Markt hatte ich keinen einzigen mehr) wollte ich mal sehen, wie sie sich so an den Ohren machen würden.

Für die Three on Thursday muss ich mir wohl mal was überlegen, um da mehr Regelmäßigkeit reinzubringen. Vielleicht kann ja die „Mogelmethode“ weiterhelfen, wenn ich die Beiträge schreibe wenn ich Zeit hab und sie dann automatisch an einem Donnerstag erscheinen. Aber eigentlich wäre mehr Selbstdisziplin ja auch ein erstrebenswertes Ziel.. naja mal sehen.

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Eier in den Ohren

»Du hast wohl Bohnen Eier in den Ohren«

Da fällt mir doch glatt ein, dass ich zu Ostern endlich mal die Eier-Ohrhänger hätte vorstellen können. Ach schade, es hätte doch so gut gepasst. Ich hab sie bereits im Februar verschenkt, so als kleine Kuriosität für die Ohren.

Spiegeleier

egg earrings – sunny side up

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