Tag-Archiv für 'empfehlung'

individu-elle Ohrringe

individu-elle

Am Wochenende ist bei mir ein Paar neuer Ohrhänger eingezogen, während ich unterwegs war, um diverse Geburtstage zu feiern. Bis zu meiner Rückkehr hatten sie es aber schön gemütlich in ihrer chiquen Verpackung.
Gemacht hat mir die Ohrringe die liebe Franzi, mit der ich mein Abi gemacht habe.. lang, lang ists her (zum Glück…). Bei dem ersten Paar mit diesem Motiv war ich wohl leider etwas zu langsam und so waren sie schon vergeben. Aber auf meinen Wunsch hin, hat sie dann noch einmal welche mit diesem Streetartmotiv von Benksy gemacht. Bei dieser Gelegenheit lasse ich mich also nicht Lumpen und präsentiere mal meine winzlings-Ohren. Um also die Größendimension der Ohrringe nicht zu verfälschen, muss ich zugeben, dass sie nur einen Durchmesser von 2,1cm haben.. (also die Ohrringe).
Ihre Ohrringe gibt es jetzt seit kurzer Zeit auch bei Dawanda zu bestaunen und natürlich auch käuflich zu erwerben. Ihr Shop heißt „Individu-Elle“ und beherbergt neben solchen Motivohrringe auch noch andere chique Kreationen fürs Ohr. Es lohnt sich also mal bei ihr vorbeizuschauen und wenn man grade keine Ohrringe für sich sucht, kann man sie ja immernoch fein verschenken.

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Filmtipp#5

Pans Labyrinth (2006)

Inhalt:
Der Film spielt in Spanien im Jahr 1944. Ofelia reist mit ihrer schwangeren Mutter zu deren neuem Mann, der als Hauptmann in den Bergen im Norden mit seinen Truppen Widerstandkämpfer beseitigen soll. Dieser besteht darauf bei der Geburt seines Sohnes dabei zu sein – also müssen sie und ihre Mutter bis dahin im Lager der faschistischen Truppen unterkommen. Auf dem Weg begegnet Ofelia einem fantastischen Wesen, dass sie dann Nachts in ihrem Zimmer besucht und sich als Fee zu erkennen gibt.
Diese Fee ist es dann auch, die Ofelia auf einem Waldspaziergang in eine Ruine locker, in der sie den Pan trifft. Er ist der Wächter eines unterirdischen Königreiches und erkennt in ihr die einst verlorene Prinzessin wieder. Um in das Königreich mit ihren wahren Eltern zurückkehren zu dürfen, muss sie aber zuerst die drei Prüfungen des Pans erfolgreich bestehen. Dabei trifft sie auf die merkwürdigsten Tiere und andere gefährliche Fantasiewesen.

Trailer:

Meinung:
Pans Labyrinth zählt definitiv zu meinen Top-Lieblingsfilmen.
Es gibt allerdings ein bis zwei Szenen, die der Altersfreigabe von 16 Jahren absolut gerecht werden und sehr zart besaitete Personen eventuell dazu veranlassen werden, das Kissen im Arm etwas fester zu drücken. Da Kriegszeiten nie etwas Schönes sind, herrscht eine entsprechend bedrückende Stimmung. Er ist also eher nichts für sorglose Sonntags-Märchenfilmnachmittage.
Die Handlung bietet dem Zuschauer viel Spielraum für eigene Interpretationen. So könnten Ofelias Ausflüge in die Fantasiewelt ebenso gut als Flucht vor der Wirklichkeit gedeutet werden, oder gibt es diese Welt vielleicht doch? Ob man diesen Film also als Fantasyfilm oder psychologisches Kriegsdrama sehen möchte, bleibt bis zum Schluss ganz der Vorstellungskraft des Zuschauers überlassen. Und gerade das ist auch ein besonderer Reiz an dieser Geschichte.
In jedem Fall kriegt man eine großartige Fantasywelt geboten mit skurrilen Wesen, die nichts von dem üblichen Kitsch an sich haben!

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Visitenkärtchen

Von Mein Morgenstern gibt es hier einen netten Tip, wie man sich chique Visitenkarten selbermachen kann.
Ich glaube beim Koffermarkt in Göttingen hab ich schonmal eine von ihren Kärtchen in der Hand gehalten und die Idee gleich für großartig gehalten.

Heute hab ich mich also auch selbst mal daran versucht.

visitenkarten

So ganz im recycling-abenteuer vertieft hab ich dabei nicht auf Fotokarton zurück gegriffen, sondern die rumliegende leere Kornflakespackung zerschnippelt und mit Stoff beklebt.

Der Sternenstoff war außerdem mein altes überaus heißgeliebtes Lieblingstop. Die innige Liebe sah man dem guten Stück leider auch an und daher moderte es bereits seit mehreren Jahren im Schrank herum und wartete darauf auf irgendeine Weise ein zweites Leben zu bekommen. Ich hab natürlich nicht gleich alles von dem kostbaren Stück benutzt, schließlich muss ich ja auch für mich selbst noch was nettes damit machen.

visitenkarten

Mit der Nähmaschine musste ich wie gewohnt zunächst erstmal wieder einen kleineren Kampf ausfechten. Doch sie hat letztendlich nachgegeben und ich konnte das ausgefuchste System nach dem man den Oberfaden durch Ösen, Haken und Schlitze fädeln muss, erneut knacken. Ich glaube bis wir zwei gute Freunde werden können, bedarf es noch so einiger (gewalttätiger) Auseinandersetzungen.
Irgendwie schaffe ich es nämlich immerwieder zuerst mal eine schöne Oberseite mit einem hässlichen, dicken Fadenwust auf der Rückseite zu produzieren. Wenn dann die Fadenspannung endlich stimmt, klappt es auch einigermaßen.

visitenkarten

Fix noch nach Belieben bestempeln zum Beispiel – oder eben wie in der Anleitung auf die andere Seite am PC selbst gestaltete Etiketten kleben (in dem Fall aber vor dem Nähen, natürlich!) – und sie sind auch schon fertig. Für mich wars eine weitere kreative Aufgabe mit der man dann später auch fein Werbung machen kann. Praktischer gehts fast gar nicht.

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Filmtipp#3

Beginners (2010)

Inhalt:
Der Trailer fasst den Film im Prinzip inhaltlich schon ganz gut zusammen.
Zwei Menschen begegnen sich auf einer Party, finden sich gleich irgendwie toll und unternehmen was miteinander (soll heißen – er kommt nach der Party mit zu ihr und es geht rund). Beide sind bisher keine Beziehungsmenschen gewesen und doch ist da mehr..
Sie fangen an sich näher kennen zu lernen und über ihre intimsten Gedanken zu sprechen. Dabei werden uns, den Zuschauern, die vergangenen Erfahrungen dieser Beiden nach und nach in Rückblenden und zum Teil sehr belustigenden Szenen und Zusammenschnitten präsentiert.
Also erzählt der Film eigentlich erstmal eine nicht ganz so ungewöhnliche Liebesgeschichte und erlaubt dabei tiefe Einblicke in das Privatleben der beiden Hauptcharaktere.

Trailer:

Meinung:
Ja, es ist eigentlich eine unter vielen anderen bereits verfilmten Liebesgeschichten. Und ja, es gibt keine Besonderheiten im Spannungsbogen. Sie sind glücklich, es läuft gut, dann geschieht irgendwas und alles wird traurig und man hofft darauf, dass sie sich am Ende kriegen.
Interessant für mich an diesem Film war vor allem die Art der Schnitte und wie die Vergangenheit der Hauptcharaktere erzählt wird. Denn wie auch schon im Trailer bekommt man immer wieder das ganze Drum herum mit, das in einer schnellen Abfolge zusammen geschnittener Bilder gezeigt wird. Wenn Oliver also von seinen Eltern erzählt (was schon irgendwie auch das zweite zentrale Thema des Films ist – vielleicht an manchen Stellen sogar wichtiger als die Liebesgeschichte), sieht man sie praktisch durch seine Augen. Dazu gibts einige Familienfotos und Bilder, um die damalige Zeit zu beschreiben.
Obendrein fand ich es sehr schön, Olivers Vater dabei zu beobachten wie er im Alter noch einmal richtig aufblüht und sein Leben voller Leidenschaft lebt. Irgendwie hat mich das für ihn mit glücklich gemacht beim zuschauen. Da er ja außerdem nach der Ehe beginnt seine Homosexualität offen auszuleben und sich in der Hinsicht politisch auch engagiert, wird der gesellschaftliche Umgang mit Homosexualität ebenso zum Thema des Films. Ich würd aber mal frech behaupten, dass man sich hinterher nicht unbedingt kritisch mit sich und diesem Thema auseinandergesetzt hat. Oder das Gefühl hat, man müsste da jetzt irgendwie groß drüber nachdenken. Da hat glaube ich die Vater-Sohn-Beziehung an sich eine größere Wirkung auf das Publikum.

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Flohmarkt

Nachtflohmarkt

Nächsten Samstag findet hier wieder der allseits beliebte Nachtflohmarkt statt. Von Samstagabend bis Sonntagvormittag (achtung, neu – der Flohmarkt geht nicht mehr bis Sonntag um 16:00) wird die ganze Innenstadt vollgestopft sein mit Ständen und Kaufwütigen. Ich find es ist immer ein nettes Spektakel, selbst wenn man nichts kauft.

Auf dem Flohmarkt ist Kunsthandwerk von offizieller Seite ausdrücklich erwünscht. Ich finde allerdings, dass es leider zu kurz kommt. Nächsten Samstag werde ich auch mit von der Partie sein und zum ersten Mal einige von mir selbstgemachte Sachen auf die Öffentlichkeit ‚loslassen‘. Mal sehen wie es wird. Den Stand werde ich übrigens nicht alleine machen, sondern zusammen mit einer Freundin. Das heißt es wird auch noch wirklich chique geknüpfte Armbänder und Ketten von ihr zu kaufen geben.

Als ich mich ein bisschen über den Nachtflohmarkt schlau gemacht habe, vor allem dazu wann die meisten Leute so anfangen mit dem Aufbauen, hab ich so einige Beschwerden gefunden. Angeblich soll man um 20:00, also wenn man offiziell starten darf, bereits keinen freien Platz mehr bekommen. Leute, die erst dann kommen mussten wohl teilweise bis 2:00 Uhr nachts warten, bis etwas frei wurde.
Allerdings wurden die Bedingungen für dieses Jahr überarbeitet und ich könnte mir vorstellen, dass die Kontrollen damit auch etwas schärfer geworden sind. Hier gehts zu den Änderungen: Stadt Osnabrück – Änderungen des Nachtflohmarktes Auf der Seite gibt es auch eine Karte wo die zum Markt zugelassenen Straßen verzeichnet sind.

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Filmtipp#2

Boy A (2009)

Inhalt:
Gleich zu Anfang des Films lernt man Jack kennen und begleitet ihn bei seiner Entlassung aus dem Gefängnis. Dort hat er ganze 14 Jahre seines Lebens verbracht. Kein Wunder also, dass der nun 24 Jährige so einige Startprobleme hat und auf die Hilfe des Sozialarbeiters Terry angewiesen ist. So hat er doch die wichtige Phase des Erwachsenwerdens im Prinzip verpasst und nie gelernt auf eigenen Beinen zu stehen.
Während also vor allem die Eingliederung in die Gesellschaft im Vordergrund der Handlung steht, erfährt man stückweise immer mehr über den Grund seiner langen Haftstrafe und seine eigentliche Identität…

Trailer:

Achtung, ich verlinke den Trailer diesmal nur und füg ihn nicht direkt ein. Denn eigentlich würde ich nicht empfehlen sich den vorher anzuschauen. Er verrät einfach viel zuviel und es wäre schade, wenn ihr den Film noch sehen wollt.
Boy A
Boy A – Trailer

Meinung:
Vor allem die schauspielerische Leistung von allen (Haupt-)Charakteren hat mich bei diesem Film überzeugt. Obwohl ich keinen der Darsteller vorher kannte (kein Wunder, einige von ihnen haben erst nach Boy A eher populäre Rollen gehabt z.B. in: The Social Network, Das Kabinett des Dr. Panassus oder im siebten Harry Potter) – oder vielleicht auch gerade deshalb – haben sie mich sehr von sich überzeugen können und wirken für meinen Geschmack weder zu platt noch zu kitschig. Die meisten Zuschauer werden wohl hin- und hergerissen sein zwischen Sympathie für Jack und eigenen moralischen Bedenken, nicht zuletzt da man den Film aus der Sicht des Täters verfolgt. Denn am Ende des Films steht die schwierige Frage, ob man Jack seine Taten aus der Kindheit nach all den Jahren vergeben kann und er sich eine zweite Chance verdient hat. Oder ob er sein Leben lang dafür büßen sollte.

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Filmtipp #1

Almanya (2011)

Inhalt:
Es geht um eine türkische Einwandererfamilie und ihre Geschichte, wie sie in Deutschland gelandet sind. Gewissermaßen gibt es zwei Handlungsstränge, einmal wird gezeigt wie Hüseyin als Gastarbeiter als erster aus seiner Familie nach Deutschand kommt und später seine Familie nachholt. Damit sind natürlich einige Hürden verbunden, die es zu meistern gilt und in erster Linie kultureller Natur sind.
Außerdem spielt der Film in der Gegenwart und zeigt wie sich ihr Leben in Deutschland entwickelt hat und vor allem wie sie miteinander und ihrer deutsch-türkischen Identität umgehen. Man könnte den Film auch als einen Roadmovie beschreiben, denn Hüseyin hat auf seine alten Tage ein Haus in der alten Heimat gekauft und verlangt nun, dass die gesamte Familie in den Ferien dorhin fährt. Eine amüsant und liebevoll erzählte Reise, die alle Familienmitglieder einander näher bringen wird…

Trailer:

Meinung:
Mir hat dieser Film wirklich sehr gut gefallen (wer hätte es gedacht – meistens empfiehlt man ja Filme, die man mag). Wie es auch schon im Trailer anklingt, dreht sich die Handlung vornehmlich um die Identitätsfrage (Was sind wir denn jetzt? Türken oder Deutsche?). Was mir aber besonders gut gefallen hat war die Darstellung der Kulturunterschiede und wie die Familie vor allem anfangs damit umzugehen lernt. Insgesamt würde ich ihn als einen wirklich lustigen Film beschreiben, der aber trotzdem die Themen ‚Gastarbeiter in Deutschland‘ und Migration auf eine angemessen ernste, sowie liebevolle Weise behandelt.

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