Tag-Archiv für 'häkeln'

Ein kreativer Aufruf zum Frühlingserwachen

Heute Vomittag klickte ich mich so durch und stieß dann auf einen interessanten Aufruf der Rausfrauen, den ich an dieser Stelle sehr gerne weitergeben möchte.

Aufruf zum Frühlingserwachen

(Klick aufs Bild für die volle Ansicht)

Dieses sogenannte yarn bombing fasziniert mich bereits seit einige Zeit und besonders diese geringelten Bäume einer amerikanischen Künstlerin finde ich wirklich über alle Maße chique.

yarn bombing - tree

Also falls ihr auch immer mal an der Verschönerung eurer Stadt teilhaben wolltet, wieso nehmt ihr diesen Aufruf nicht als kleinen Schubs und probiert es mal. Ich werd jedenfalls mal schauen, was sich da so machen lässt.

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Wochenrückblick (2012, KW 3)

Tasche

die Granny-Klappe & die Tasche nach der ich Maß nehme

[gehäkelt]: die vordere Klappe für die Tasche ist fertig (aus Grannys), die Fäden sind sogar schon vernäht
[selbstgemacht]: den Träger einer anderen Tasche endlich mal repariert bzw. ein neues Längenverstelldingsi befestigt – hat sowas einen richtigen Namen..? (man findet dieses Teil anscheinend unter der Bezeichnung „Schieber“, war mir auch neu)
[geplant]: Vokabeln lernen, Vokabeln lernen und.. achja.. Vokabeln lernen
[gelesen]: im Freitag geblättert
[gesehen]: Ziemlich beste Freunde, Wir sind die Nacht
[gehört]: Funkhaus Europa
[gekauft]: den Freitag, eeeeendlich neue (College-)Blöcke für die Uni (musste schon auf einen Werbeblock ausweichen)
[gefreut]: für Herrn M. – der eine Zusage für ein WG-Zimmer in HH bekommen hat

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gehäkeltes Klischee: Der Topflappen

Ich denke mal, dass Topflappen wohl das Erste sind an das Viele zuerst denken, wenn man vom Häkeln spricht. Meist fällt dann so ein Satz wie: „Achjaaa, meine Mutter/ Oma hat früher auch viel gehäkelt – Topflappen!“ Ich hoffe mal man sieht ein wenig an meinem Blog, dass häkeln nicht unbedingt verstaubt sein muss.
Topflappen

Trotzdem habe ich zwischen Weihnachten und Sylvester ein paar Topflappen angefangen, da ich sonst nichts weiter mitgenommen hatte (ich muss zugeben, dass ich dann wohl auf Entzug war und darum schnell noch ein kleines Projekt anfangen musste). Die Taschen waren ja auch so schon genug vollgestopft. An diesem Wochenende habe ich endlich noch jeweils eine Schlaufe aus Webband angenäht, um sie auch aufhängen zu können. Damit sind sie also komplett fertig geworden und dürfen nun faul in der Küche rumhängen bis sie gebraucht werden.
Ich hab sie einfach ganz schlicht aus halben Stäbchen (hinten eingestochen) gehäkelt. Abgeschaut habe ich das aus dem neuen Häkelbuch (aus dem ich auch die Anleitung für das Utensilo hatte). Da gibt es eine Reihe von schlichten gehäkelten Spültüchern, die ich ziemlich schick finde und die mich irgendwie inspiriert hatten. Da ich ja dann aber schon melierte Baumwolle gekauft hatte, wollte ich nicht noch durch irgendein zusätzliches Häkelmuster zu dick auftragen.
Topflappen

Dieses Webband habe ich mal auf einem Holland-Stoffmarkt erstanden. Soweit ich weiß ist es eins von den tollen Farbenmix-Webbändern. Ich hatte es vor dem Stoffmarkt schon oft im Internet z.B. in anderen Blogs entdeckt. Man findet es aber auf jeden Fall bei dawanda (1m webband – helga).
Die Umrandung habe ich übrigens mit dem Krebsstich gehäkelt – zum ersten Mal. Die Topflappen sind mir jetzt also nicht nur nützlich, ich habe außerdem noch was dazu gelernt. Die schriftliche Erklärung aus dem Buch fand ich zuerst nicht so ganz klar. Also habe ich wieder einmal die liebe eliZZZa zu Rate gezogen bzw. dieses Video hier: „Häkeln Grundbegriffe * Krebsstich“.

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Nach-Weihnachtsgeschenk

Buchcover

Dieses Buch hier war auch eins meiner Weihnachts-/ Geburtstagsgeschenke (so ganz genau, kann ich das jetzt nicht mehr auseinanderhalten). Ich hatte es mir vor allem wegen den vielen Anleitungen zu gehäkelten Tüchern gewünscht. Dank der einen Rezension bei Amazon, wusste ich aber auch vorher einigermaßen was mich da erwarten könnte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

utensilo

Wie ihr auch schon auf dem Cover sehen könnt, hab ich dieses Utensilo also nach einer Anleitung aus dem Buch gehäkelt. Das ging ziemlich schnell (musste es auch). Das Muster ist simpel und diesen knubbeligen-Effekt erreicht man wirklich leicht. Dafür finde ich ihn auch noch totschick. Wenn man es einfarbig häkelt sieht es dann trotzdem nicht so langweilig aus.

utensilo

Als Material wird im Buch ein Baumwoll-Leinen-Mischgarn empfohlen. Ich hatte sowas aber leider nicht da und da ich es zum besagten Nach-Weihnachts-nach-Geburstags-nach-Sylvester-Treffen fertig haben wollte, musste also was aus meinem Fundus herhalten. Ich würde es aber gern nochmal mit Leinengarn probieren.

utensilo

Material: Lana Grossa – Mano, Farbe: 014
Nadelstärke: das Garn hat eigentlich Nadelstärke 4,5 – 5,0
für den Boden habe ich dann auch Nadelstärke 4 benutzt, aber da ich so stramm häkele und das Garn nunmal nicht so fest ist wie Leinengarn, habe ich dann für die „Wände“ lieber auf Nadelstärke 3 zurück gegriffen. Der Boden war mir dann einfach zu fluffig und locker. Wenn man das Garn mal probeweise langzieht, merkt man auch gleich, dass es beim festen Häkeln locker mit Stärke 3 benutzt werden kann.

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Schnick-schnack

Irgendwie haben sich diese Krambeutel fast wie von selbst gehäkelt. Nachdem der Erste fertig war, musste gleich der Nächste auf die Nadel und so nahm es seinen Lauf.

beutelchen01

Die Böden habe ich aus reiner Baumwolle (catania) gehäkelt, so gibt er etwas mehr Stabilität und dann ging es mit Sockenwolle weiter. Für die Harmonie und so, habe ich dann am Ende noch eine Reihe aus der Baumwolle hinzugefügt und damit wurden die Beutel in sich wieder etwas einheitlicher. Ich mag auch den Effekt, dass so im zugezogenen Zustand die Kante irgendwie chiquer wirkt.

Beutelchen02

Dann wurde noch fix der Freund mit eingespannt und aus der jeweiligen Wolle für jeden Beutel eine Kordel gedreht. Durch die ganzen Stäbchen kann man sie dann wunderbar in regelmäßigen Abständen durchfädeln.
Und was nun?
Ich denke da an Verpackungen, falls man malwieder Marmelade verschenken will zum Beispiel. Oder als Beutel für Schnick-schnack, der in Schubladen rumfliegt wie Haargummis, Haarspangen und Co … oder als Kinder-spielbeutelchen. Außerdem habe ich malwieder Dawanda-marktforschung betrieben und solche Säckchen als Aufbewahrung für Murmeln bewundert! Genausogut können auch andere Dinge darin verschenkt werden und gleichzeitig hat der/die Beschenkte eine Verpackung zum weiterverwenden.

Beutelchen03

Es soll ja auch Leute geben, die solche Beutelchen als Handtaschen verwenden. Mir wären sie allerdings eindeutig zu klein dazu.

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der Blätterschal

Jaaaa! Ich hab ihn bezwungen, den gehäkelten Blätterschal.
Es ist im Prinzip eher ein Schmuckschal und weniger zum wärmen und reinkuscheln geeignet. Und man findet immer wieder wirklich schöne Ausgaben von ihm, die so im Internet rumgeistern.

gehäkelter Blätterschal

Auch im Nadelspielclub haben den schon Viele gehäkelt.. nur ich.. ja, ich hab das Muster einfach nicht verstanden. Meine ersten beiden Versuche habe ich sehr verägert wieder aufgeribbelt und gedacht, ich schaff es nieeemals!

blätterschal #2

Zugegeben, für die ersten Anläufe hab ich auch noch irgendeine Sockenwolle benutzt, die dem Muster überhaupt nicht gerecht wurde. Das hat die ganze Sache dann irgendwie auch noch hässlicher und krüppeliger aussehen lassen, fürchte ich. Naja.. gestern Abend sollte es dann malwieder soweit sein und zwar diesmal mit dem Vorsatz, nicht so schnell aufzugeben. Wenn man so eine Bachelorarbeit geschafft hat, wird man doch wohl den Blätterschal bezwingen können, nicht wahr? Siehe da, gleich beim ersten Anstatz hat’s geklappt. Diesmal hatte ich allerdings auch die Anleitungsversion von Lila aus dem Nadelspiel club. Sie hat dort nämlich eine Anleitung hochgeladen, bei der sie die ursprüngliche Häkelschrift noch mit schriftlichen Erklärungen versehen hat. Somit war für mich viel schneller klar, was man wonach tun muss und jetzt läuft es also wie geschmiert (und wiedermal bleibt mir nur zu sagen, wie klasse Lila eigentlich ist).

Blätterschal #3

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I did it! Now I know that I‘m not too stupid for this crochet pattern. It’s called the Shell Flower Scarf and I had to try it two times, before I managed to get it right…

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Three on Thursday #2

Ja, endlich wieder Three on Thursday!

granny petal - by craftydill
crochet pattern „granny petals“ by Craftydill

Beginnen möchte ich heute mit einem Granny Square Muster von Craftydill. Ich hab das Granny auf Flickr entdeckt und seitdem warte ich sehnsüchtig auf die Anleitung dazu, die sie eigentlich im Blog veröffentlichen wollte (Zumindest hatte sie das auf Flickr angekündigt). Denn das ist endlich mal ein blumiges Granny, das (zumindest in dieser Farbkombination) modern aussieht und ohne so eine relativ dicke Blume in der Mitte auskommt.
Das Foto auf Flickr: Granny petals

crown cap lady bugs - by litters art
recycling-art, ladybugs made out of crown caps by Litters art

Weiter gehts mit diesen chiquen Marienkäfern von Litters art. Als ich auf der Suche nach Inspirationen für meine Kronkorken war, bin ich also auf diesen Blog gestoßen auf dem man interessante recycling-Kunst bewundern kann. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir sowohl am Geschick als auch am benötigten Werkzeug fehlen würde, um solche aufwändigen Dinge aus Kronkorken zu zaubern. Hier gehts zum Eintrag mit den Käfern: My Käfer

linen grocery tote bag - by the purl bee
crochet tutorial, Linen grocery tote by the Purl bee

Zum Schluss noch eine Anleitung zu einem gehäkelten Einkaufsnetz von the Purl bee, deren Blog ich auch gerne immer wieder besuche allein wegen der schönen Fotos zu den Projekten. Hier gehts zur Anleitung: Linen grocery tote

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I don‘t own or claim the copyright of this photos or ideas. I just want to show nice and creative DIY-projects with the „Three on Thursday“ on my blog.

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blumig

(verschenkt)

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Three on Thursday #1

Ich starte also mit einer sehr verständlichen Anleitung zu gehäkelten Schleifen, die wunderbar mit einer anderen Anleitung zu einem Haarband von diesem Blog kombiniert werden kann. Man kann sie natürlich auch wie in der Anleitung vorgeschlagen für Haarspangen benutzen. Zum Blogeintrag mit der Anleitung gehts hier:
Crocheted Hair bows tutorial

eine Schachtel falten
Außerdem habe ich kürzlich die guten alten selbst gefalteten Papierschachteln wieder entdeckt. Da die verschönerten Kronkorken zunächst noch ohne Broschennadeln hier rumlagen, musste schnell eine kompakte Aufbewahrung her. Da hab ich mir fix ein paar altpapierreife Unikopien oder Schmierzettel geschnappt und losgefaltet. Weil das aber leider nicht mehr so ganz aus dem Gedächtnis ging, hab ich vorher zur Gedächtnisauffrischung nach Anleitungen gesucht und unter anderem diese hier gefunden:
Schachtel falten – mit Bilderanleitung

Topflappen
Diesen Topflappen fand ich vor allem wegen seiner Farbkombination sehr chique! Das rot mit dem beige sieht einfach klasse aus (ich steh ja eigentlich eh auf diese neue typische Küchen-Kombination rot und weiß). Dieser hier stammt von dort: Fast handmade gifts
In dem Eintrag wurde auch noch die kostenlose englische Anleitung dazu verlinkt und die gibt es dann hier:
Starburst Hotpad
Wobei die Farbkombination auf dem Foto zur Anleitung meiner Meinung nach, bei weitem nicht so gut aussieht. In rot und beige wirkt es einfach irgendwie ruhiger und irgendwie edler.

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Sowas gibt’s hier?

Irgendwann im Februar wurde ich von Mona auf die Idee gebracht mal in der Datenbank unserer Unibibliothek nach Handarbeitsbüchern zu suchen und wurde prompt fündig. Zwar gibt es nicht so die riesige Auswahl, aber einige schöne Bücher sind dann doch dabei. Sehr praktisch, das man sich so die Bücher vorher genau anschauen kann, bevor man es sich vielleicht doch nocht selbst zulegt! Vor allem, weil man bei einigen ja leider sonst erst zu spät feststellt, wie unverständlich die Anleitungen und Erklärungen eventuell sind.

Dieses fand ich zum Beispiel sehr ansprechend, vor allem wegen der schönen Fotos zu den Anleitungen. Außerdem werden viele unterschiedliche und etwas ausgefallenere Materialien zum Häkeln verwendet, wie zum Beispiel Bast oder auch Stoffstreifen. Dazu kommt auf jeden Fall auch, dass es nicht umsonst den Titel „Designhäkeln“ trägt. Die Projekte sind recht modern und können sich sehen lassen.

Als ich also meinen vollen Bücherkorb zur Ausleihe schleppte, schaute mich die Bibliothekarin hinter dem Tresen ganz erstaunt an mit den Worten „Sowas haben wir hier auch? Also ich hab ja neulich auch malwieder angefangen, was selbst zu machen und zu Weihnachten gehäkelte Topflappen verschenkt.“ Das hat mich schon halbwegs amüsiert und als ich den ersten Teil der Bücher wieder abgegeben habe, kam es zu einem ähnlichen Gespräch. Im anschluss ließ diese andere Angestellte sogar gleich die Bücher unter dem Tresen verschwinden mit den Worten „Och, die nehm ich mir dann gleich mal mit.“

Es lohnt sich also durchaus auch mal in Bibliotheken nach Handarbeitsbüchern zu suchen, auch wenn es „nur“ die wissenschaftliche Unibibliothek ist. Ich hab sogar das Buch „Printing by Hand“ gefunden und natürlich gleich ausgeliehen, aber leider fehlte mir bisher die Zeit, um es genauer durchzublättern. In meinem Stempel und Druck-wahn hatte ich mir schon so halb vorgenommen es zu kaufen. Denn die Rezensionen sind ja ganz gut zu dem Buch und es wurde auch schon in einigen anderen Blogs mal vorgestellt.

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