Tag-Archiv für 'pompom'

Wochenrückblick (2012, KW 7)

pompom girlande

[gekocht]: Häppchen für die Geburtstagsparty (Samstag), die wiedermal sehr gefragt waren. Kann ich wirklich empfehlen; Auflauf
[gehäkelt]: die Tasche nähert sich dem Ende
[selbstgemacht]: eine Pompom Girlande (Party-deko-Mitbringsel)
[geplant]: einige noch recht diffuse Pläne für die Semesterferien
[gelesen]: nix außer den Lernzetteln
[gesehen]: Underworld: Awakening
[gehört]: Underwater Circus – Not You
[gekauft]: schwarze Wolle
[gefreut]: darüber, dass die erste Klausur geschafft ist.

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kleine Bommel

Letzte Woche hab ich mir so überlegt, dass man aus den kleinen Wollresten (nicht die großen von Pullovern, die man gerne mal von Müttern geschenkt bekommt und womit ich dann wunderbar grannys häkeln kann) doch bestimmt chique kleine Bommel machen kann. Kurzerhand hab ich meinen Wollrestebecher ausgeleert, um schonmal einen Überblick zu bekommen was ich so rumliegen habe. Fix noch Pappringe ausgeschnitten und fest vorgenommen es mal zu probieren – dann ein Foto gemacht und wieder alles eingeräumt.

Bestandsaufnahme

Schließlich habe ich Anfang dieser Woche beim Stöbern im Bücherladen eine Anleitung gefunden, wie man kleine Bommel macht. In der Anleitung haben sie allerdings keine Pappringe benutzt, sondern einfach einen Pappstreifen. Nun hab ich mich also hingesetzt und wollte sehen, ob es auf diese Weise eventuell leichter ist welche zu machen (mit den Pappringe hab ich bisher nur große Bommel produziert – und das ist auch schon ewig her). Ich kann euch sagen, dass sie wirklich niedlich klein werden. Es ist allerdings auch ein ganz schönes gefuchtel.

bommel-produktion

Man schneide sich also einen Pappstreifen ab – meiner ist 3cm breit und wickle die Wolle an einem Ende der Pappe rund herum. Machts ruhig etwas dicker sonst sehen die Bommel so dürftig aus wie mein erster (der ganz Linke im Bild). Ich hab dann zur Sicherheit dünnes Nähgarn mit meiner Stopfnadel unter dem Gewickelten an einer Seite der Pappe durchgezogen und schonmal die eine Seite zusammengeknotet. Am Besten holt ihr euch damit der (doppel-)Knoten richtig eng wird dazu eine dritte helfende Hand, zum Finger drauflegen – es geht auch wie in meinem Fall mit einer kleinen Akobatikeinlage (indem ihr den ersten Knoten mit dem Kinn runterdrückt) und macht dann fix einen Zweiten. Jetzt die ganze gewickelte Wolle vom Pappstreifen ziehen und nochmal in der Mitte mit einer passenden Farbe zusammenbinden.
Danach ähnlich wie bei den Pappringen die Schere bei beiden Seiten durch alle Schlaufen schieben und aufschneiden – man muss vielleicht ein bisschen fuchteln bis man alle Schlaufen erwischt. Den kleinen Bommel etwas in Form rollen und tadaa:
Bommelchen

Meine sehen jetzt etwas Teddybärmäßig gelockt aus. Das kommt, weil diese braunen Reste schonmal verhäkelt waren. Auch irgendwie ein netter Effekt, find ich. Jetzt kann es also kleine Bommelchen als Geschenkanhänger oder vielleicht sogar als plüschige Ohrringe geben.
Achso, in der Anleitung aus dem Buch stand nichts von dem Nähgarn-Sicherheitsknoten. Ich hab aber am Ende mal einen Versuch ohne die Absicherung gemacht und es kam ein wuseliger kleiner Haufen dabei raus:
wurschtel-berg
Ich kanns also nur empfehlen die eine Seite der gewickelten Wolle bevor man sie von der Pappe zieht, schonmal mit einem dünnen Faden abzusichern um nicht zu verzweifeln.

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