Tag-Archiv für 'recycling'

Achtung Bücherfresser – oder die etwas anderen Lesezeichen

Wie ich ja bereits hier angekündigt hatte, wollte ich noch ein paar weitere Kleinigkeiten vorstellen, die ich noch zu Weihnachten verschenkt habe.
Diesmal gehts also um Lesezeichen. Aber nicht einfach um irgendwelche, sondern um die kleinen Monster von hier. In dem Blogeintrag gibt es eine Schablone zum Ausdrucken, aber auch eine sehr gute Anleitung dazu, wie man sich eine Schablone für die Bücherecken selbst erstellen kann. Mit einem karierten Block geht das auch wirklich ganz einfach.
Außerdem gibt es zwei Sorten dieser Lesezeichen. Einmal bildet die Rückseite ein Quadrat und einmal ist sie auch dreieckig bzw. nur ein wenig länger als die Vorderseite. Nach einigem ausprobieren habe ich für mich beschlossen, dass ich die quadratische Rückseite besser finde für die Monster und für die etwas schlichteren, habe ich dann die andere Variante verwendet. Bei den Monstern hat man dann viel eher das Gefühl als wäre es ein richtiger Mund, wenn die Rückseite größer und auch beklebt ist.

Angefangen habe ich also mit dem Erstellen der Schablone. Dann wollte ich mal ausprobieren, ob man die Augen bzw. die Mimik nicht vielleicht auch aufzeichnen könnte. Also mussten erstmal ein paar Versuche her um zu schauen, ob meine Zeichenkünste das überhaupt hergeben werden.
monster-übung

Nach dieser kleinen Ideensammlung, habe ich dann meine Favoriten auf eine Klarsichtfolie gemalt und am „lebenden“ Objekt einmal getestet.
monster-folientest

Und da ich noch eine zweite Papiersorte hatte mit diesem leo-Muster auf dem man den Marker natürlich nicht wirklich gut erkennen kann, habe ich dann einmal die Zeichenvariante benutzt und für das dunklere Papier ausgeschnittene Kulleraugen verwendet.
lila bücherfresser

Für das Übertragen der gezeichneten Augen habe ich einfach wie gewohnt Butterbrotpapier benutzt und sie einmal mit einem sehr weichen Bleistift (6B) aufgemalt. Dann legt man diese Seite nach unten an die richtige Stelle des Lesezeichens und zeichnet nocheinmal von der anderen Seite mit einem härteren Stift drüber. Eben so, wie man auch andere Vorlagen abpaust. Man muss nur dabei bedenken, dass das Motiv ja dann Seitenverkehrt aufgetragen wird quasi.
grüner Bücherfresser

Da ich mir doch ein wenig Sorgen gemacht habe, ob diese Bücherfresser für manche unter den Beschenkten nicht doch ein wenig zu infantil sein werden, habe ich dann wie gesagt noch einige mit anderen Papieren gemacht. Und weil ich ja für die Untersetzerkacheln sowieso Papier besorgen musste, hatte ich auch massig verschiedene Reste übrig. Verschenkt habe ich die Lesezeichen entweder in Pärchen oder zu dritt.
Lesezeichen dreier Paket

Man kann für die neutraleren Bücherecken zum Beispiel auch schönes Geschenkpapier benutzen, was an Weihnachten (natürlich auch beim Geburstag) so dabei war und was man zu schade findet, um es einfach wegzuwerfen. Und selbst wenn man nur einen kleinen Rest des Papiers übrig hat, sollte es eigentlich schon ausreichen.
Lesezeichen zweier Paket

Für die Bücherfresser habe ich übrigens decopatch Papier benutzt, falls sich das jetzt jemand fragen sollte.. ich hab zuerst ziemlich lange nach so einer Tier- bzw. Echsenoptik gesucht!

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Meine Lieblingsfarbe ist bunt

Papierperlen

Jetzt sind die Papierperlen also endlich alle fertig geworden.. mein Ziel waren eigentlich mal ca. 50 Stück pro Farbe. Nunja.. es sind dann doch etwas mehr noch geworden. Mir ist aber aufgefallen, dass es eindeutig einen Blauüberschuss in vielen Zeitschriften gibt. Vor allem Werbung ist irgendwie oft blau.

hellblau

Außerdem kann ich eindeutig bestätigen, dass Übung den Meister die Meisterin macht. Die Perlen wurden immer gleichmäßiger und das rollen ging auch immer fixer. Also falls ihr mal Papierperlen rollen wollt, macht am Besten gleich mindestens 100 Stück…

rosa/lila

Insgesamt hab ich jetzt 423 Papierperlen fabriziert und in 7 selbstgefaltete kleine Kisten gesteckt.

rot

Vor allem am Anfang ist es ziemlich interessant, wie die einzelne Perle hinterher aussieht und welche Muster beim Rollen entstehen. Später kann man das eigentlich ganz gut abschätzen. Je dicker das Papier und je länger das ausgeschnittene Dreieck ist, desto bauchiger wird übrigens die Perle. Klingt logisch oder? Die Vorder- und Rückseiten von Zeitschriften sind also auch wunderbar zu gebrauchen.
Sie glänzen übrigens alle so sehr vom Blitz, weil ich sie wirklich noch komplett lackiert habe – das war eigentlich auch der größte Aufwand an dem Ganzen. Aber so sind sie einfach stabiler und halten ganz gut was aus.

bunt

Eigentlich wollte ich die Perlen strikt nach Farben sortieren. Aber dann hatte ich immer mehr Bunte, die nicht so richtig nur zu einer Farbe passen wollten. Also hab ich sie kurzerhand vom „Abfallprodukt“ zum eigenen Farbhäufchen gemacht. Und ich muss sagen, die bunten Perlen gefallen mir selbst eigentlich von allen am Besten! (von denen gibts jetzt irgendwie auch am Meisten.. ähem.. weiß gar nicht wie das passieren konnte)
Naja, ich werde jedenfalls heute endlich das kleine Paket für den Spendenflohmarkt losschicken können. Ist doch ein chiques Gefühl, wenn man was abgehakt hat.

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der neuste Wahn und ein Spendenflohmarkt

Gestern habe ich hier den Aufruf zum nächsten Spendenflohmarkt gelesen.
Außerdem bin ich durchs Stöbern und von-Blog-zu-Blog-klicken oder so (ehrlich gesagt ich weiß gar nicht mehr genau wie) auf die guten alten Papierperlen gestoßen. Da ich hier beim Ausmisten des ganzen Krempels auch einige Zeitschriften etc. wergwerfen werde, hab ich gleich angefangen einige Seiten zu Perlen zu rollen.

Perlentütchen

Die google-Bildersuche spuckt dazu so einige schicke Ergebnisse aus. Unglaublich wieviel Mühe und Liebe zum Detail Mancheiner so in Papierperlen investiert. Eine von abertausenden Anleitungen gibt es zum Besipiel hier – auch mit chiquen Beispielfotos.
So und nun kommt auch gleich wieder der Bogen zum Flohmarkt…
Auf ihrem Blog hat die Frau Strickliesel darüber nachgedacht, auf dem Spendenflohmarkt selbstgefärbte Wolle zu verkaufen, da ja auch unter den Kunden immer mehr kreative Sachenmacher dabei sind. Diese beiden gestrigen Entdeckungen haben sich in meinem Kopf zu einer Idee verschmolzen:
Ich werde für den Spendenflohmarkt weiter wie verrückt Papierperlen drehen und zum Schmuck selber basteln in Sets an die Strickliesel verschicken. Wenn man die Perlen abschließend gut versiegelt (hahaa! Ich hab ja noch den für Fimo unbrauchbaren Acryl-Sprühlack rumstehn.), dann sollen sie wohl fast so haltbar bzw. stabil sein wie Holzperlen.

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Visitenkärtchen

Von Mein Morgenstern gibt es hier einen netten Tip, wie man sich chique Visitenkarten selbermachen kann.
Ich glaube beim Koffermarkt in Göttingen hab ich schonmal eine von ihren Kärtchen in der Hand gehalten und die Idee gleich für großartig gehalten.

Heute hab ich mich also auch selbst mal daran versucht.

visitenkarten

So ganz im recycling-abenteuer vertieft hab ich dabei nicht auf Fotokarton zurück gegriffen, sondern die rumliegende leere Kornflakespackung zerschnippelt und mit Stoff beklebt.

Der Sternenstoff war außerdem mein altes überaus heißgeliebtes Lieblingstop. Die innige Liebe sah man dem guten Stück leider auch an und daher moderte es bereits seit mehreren Jahren im Schrank herum und wartete darauf auf irgendeine Weise ein zweites Leben zu bekommen. Ich hab natürlich nicht gleich alles von dem kostbaren Stück benutzt, schließlich muss ich ja auch für mich selbst noch was nettes damit machen.

visitenkarten

Mit der Nähmaschine musste ich wie gewohnt zunächst erstmal wieder einen kleineren Kampf ausfechten. Doch sie hat letztendlich nachgegeben und ich konnte das ausgefuchste System nach dem man den Oberfaden durch Ösen, Haken und Schlitze fädeln muss, erneut knacken. Ich glaube bis wir zwei gute Freunde werden können, bedarf es noch so einiger (gewalttätiger) Auseinandersetzungen.
Irgendwie schaffe ich es nämlich immerwieder zuerst mal eine schöne Oberseite mit einem hässlichen, dicken Fadenwust auf der Rückseite zu produzieren. Wenn dann die Fadenspannung endlich stimmt, klappt es auch einigermaßen.

visitenkarten

Fix noch nach Belieben bestempeln zum Beispiel – oder eben wie in der Anleitung auf die andere Seite am PC selbst gestaltete Etiketten kleben (in dem Fall aber vor dem Nähen, natürlich!) – und sie sind auch schon fertig. Für mich wars eine weitere kreative Aufgabe mit der man dann später auch fein Werbung machen kann. Praktischer gehts fast gar nicht.

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Kronkorken Ohrhänger

Kronkorken Ohrhänger

Auf dem Flohmarkt wurde ich gefragt, wieso ich eigentlich aus den Kronkorken nicht auch Ohrhänger machen würde…
Zugegeben, diese Idee habe ich schon einige Male auf Dawanda bestaunt und mich vor dem Flohmarkt dann erstmal dagegen entschieden. Denn irgendwie kamen sie mir doch etwas groß vor, um sie als Ohrhänger zu tragen. Andererseits… wenn man sich so den manchen Hula hoop Reifen ähnlichen Ohrring in den Ohren der Frauen anschaut, wirken die Kronkorken doch recht harmlos dagegen.

Kronkorken Ohrhänger

Als ich dann also neulich Lust auf was Neues hatte, hab ich es dann doch mal ausprobiert. „Kundenwünsche“ soll man ja auch beherzigen, nicht wahr. Zuerst wollte ich eigentlich nur welche mit Stoff machen, aber da die Notenanstecker so wahnsinnig beliebt waren (nach dem Markt hatte ich keinen einzigen mehr) wollte ich mal sehen, wie sie sich so an den Ohren machen würden.

Für die Three on Thursday muss ich mir wohl mal was überlegen, um da mehr Regelmäßigkeit reinzubringen. Vielleicht kann ja die „Mogelmethode“ weiterhelfen, wenn ich die Beiträge schreibe wenn ich Zeit hab und sie dann automatisch an einem Donnerstag erscheinen. Aber eigentlich wäre mehr Selbstdisziplin ja auch ein erstrebenswertes Ziel.. naja mal sehen.

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Three on Thursday #2

Ja, endlich wieder Three on Thursday!

granny petal - by craftydill
crochet pattern „granny petals“ by Craftydill

Beginnen möchte ich heute mit einem Granny Square Muster von Craftydill. Ich hab das Granny auf Flickr entdeckt und seitdem warte ich sehnsüchtig auf die Anleitung dazu, die sie eigentlich im Blog veröffentlichen wollte (Zumindest hatte sie das auf Flickr angekündigt). Denn das ist endlich mal ein blumiges Granny, das (zumindest in dieser Farbkombination) modern aussieht und ohne so eine relativ dicke Blume in der Mitte auskommt.
Das Foto auf Flickr: Granny petals

crown cap lady bugs - by litters art
recycling-art, ladybugs made out of crown caps by Litters art

Weiter gehts mit diesen chiquen Marienkäfern von Litters art. Als ich auf der Suche nach Inspirationen für meine Kronkorken war, bin ich also auf diesen Blog gestoßen auf dem man interessante recycling-Kunst bewundern kann. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir sowohl am Geschick als auch am benötigten Werkzeug fehlen würde, um solche aufwändigen Dinge aus Kronkorken zu zaubern. Hier gehts zum Eintrag mit den Käfern: My Käfer

linen grocery tote bag - by the purl bee
crochet tutorial, Linen grocery tote by the Purl bee

Zum Schluss noch eine Anleitung zu einem gehäkelten Einkaufsnetz von the Purl bee, deren Blog ich auch gerne immer wieder besuche allein wegen der schönen Fotos zu den Projekten. Hier gehts zur Anleitung: Linen grocery tote

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I don‘t own or claim the copyright of this photos or ideas. I just want to show nice and creative DIY-projects with the „Three on Thursday“ on my blog.

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Kreiselauflösung

Was so begann

waschbecken

und hiermit belebt wurde

Blumenkreisel

sieht nach diesem kleinen Stelldichein dann so aus.

korkenkreise

Anschließend durfte dann auch noch Freundschaft geschlossen werden mit einigen Broschennadeln.

korkenkreise

Und nun wird sich bei diesem Abblick wohl kaum noch jemand an das anfängliche Bad im Bier-und-seifenwasser erinnern…

tryptichon

Ich denke hiermit haben die Kronkorken und meine Wollreste vereint ein schönes neues, zweites Leben bekommen, nicht war?

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Teaser

.. oder die etwas anderen Frühlingsblumen

Blumenkreisel

Ich verrate erstmal nur soviel: zur Zeit beschäftigt mich, wie man kleine Kreise mit einem Durchmesser von etwa 18mm chique gestalten könnte.

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