Tag-Archiv für 'verlinkt'

Visitenkärtchen

Von Mein Morgenstern gibt es hier einen netten Tip, wie man sich chique Visitenkarten selbermachen kann.
Ich glaube beim Koffermarkt in Göttingen hab ich schonmal eine von ihren Kärtchen in der Hand gehalten und die Idee gleich für großartig gehalten.

Heute hab ich mich also auch selbst mal daran versucht.

visitenkarten

So ganz im recycling-abenteuer vertieft hab ich dabei nicht auf Fotokarton zurück gegriffen, sondern die rumliegende leere Kornflakespackung zerschnippelt und mit Stoff beklebt.

Der Sternenstoff war außerdem mein altes überaus heißgeliebtes Lieblingstop. Die innige Liebe sah man dem guten Stück leider auch an und daher moderte es bereits seit mehreren Jahren im Schrank herum und wartete darauf auf irgendeine Weise ein zweites Leben zu bekommen. Ich hab natürlich nicht gleich alles von dem kostbaren Stück benutzt, schließlich muss ich ja auch für mich selbst noch was nettes damit machen.

visitenkarten

Mit der Nähmaschine musste ich wie gewohnt zunächst erstmal wieder einen kleineren Kampf ausfechten. Doch sie hat letztendlich nachgegeben und ich konnte das ausgefuchste System nach dem man den Oberfaden durch Ösen, Haken und Schlitze fädeln muss, erneut knacken. Ich glaube bis wir zwei gute Freunde werden können, bedarf es noch so einiger (gewalttätiger) Auseinandersetzungen.
Irgendwie schaffe ich es nämlich immerwieder zuerst mal eine schöne Oberseite mit einem hässlichen, dicken Fadenwust auf der Rückseite zu produzieren. Wenn dann die Fadenspannung endlich stimmt, klappt es auch einigermaßen.

visitenkarten

Fix noch nach Belieben bestempeln zum Beispiel – oder eben wie in der Anleitung auf die andere Seite am PC selbst gestaltete Etiketten kleben (in dem Fall aber vor dem Nähen, natürlich!) – und sie sind auch schon fertig. Für mich wars eine weitere kreative Aufgabe mit der man dann später auch fein Werbung machen kann. Praktischer gehts fast gar nicht.

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uff…

und zack ist es schonwieder Anfang Juli – beziehungsweise ja fast schon Mitte Juli. Meine Güte ging das bei euch auch so schnell?
Das letzte Wochenende war nun das Dritte in Folge, das ich komplett irgendwo anders verbracht habe. Zuerst wollte ich ja einen Rückzieher machen, aber jetzt bereue ich meinen Besuch in Göttingen beim Schwesterlein doch kein Stück. Entgegen meiner Befüchtungen hab ich mich heute doch eher sehr entspannt gefühlt als noch gestresster. Es hilft nämlich ungemein die ganzen Umzugs-Masterstudiengang-ich-werde-obdachlos Sorgen mit der großen Schwester ordentlich durch zu diskutieren. Jetzt habe ich das Gefühl die nächsten Schritte sind eigentlich doch überschaubar und zumindest schonmal theoretisch beinahe erledigt. Hier ein Anruf, dort ein Anruf, vielleicht noch etwas Recherchebemühen und schuppdiwupp wird sich schon irgendwie alles hinbiegen.
Ich muss ja zugeben, dass ich offenbar von der Sorte Mensch bin, die sich vielleicht schneller stressen lässt als die von der anderen Sorte (also die coolen-Macher).

Daher blieb die letzten Wochen auch kaum Platz in meinem Kopf für kreative Gedanken. Ganz verschwunden sind sie allerdings doch wieder nicht. Bei der Fachtagung letzte Woche, die ich vom Praktikum aus besuchen durfte, konnte ich immerhin nicht widerstehen und musste einfach (heimlich) aus dem kleinen Müll-Schälchen neben den gekühlten Getränken zwei Kronkorken in sattem rot fischen.

Fachtagungsmappe

Nachdem ich mich mit dem Rad bis zum Gebäude der Maßarbeit durchgekämpft hatte (am A* der Stadt und dazu noch auf nem Berg) – dabei sogar noch voll im Zeitplan – folgte eine durchaus interessante Tagung. Obwohl mich einige Redner fast wieder zur Weißglut getrieben haben… naja

Mein heutiger Zustand, den man schon fast als fröhliche Entspannung beschreiben könnte, hat auch dazu beigetragen, dass ich mich wieder mehr auf Kiel freuen konnte. Denn dorthin soll es mich ab Oktober verschlagen. Ich fange also langsam an von Strandspaziergängen und Sonnenuntergangsfotos am Meer zu träumen. Monas neue Fotos auf ihrem Blog, von ihrem Urlaub, helfen ein wenig vielleicht sogar schon so etwas wie Sehnsucht zu wecken.

Außerdem wurde mir am Wochenende vom Freund der Schwester bereits versuchsweise ein Anker (mit Kugelschreiber) auf den Oberarm „tätowiert“, um mal zu sehen ob mir der zukünftige Seemanslook auch stehen könnte. Den Vorschlag mit dem Hausboot werde ich allerdings dankend ausschlagen müssen fürchte ich. Mir wird ja sogar schon auf so einer kleinen Bosporusüberfahrt speiübel!

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Three on Thursday #2

Ja, endlich wieder Three on Thursday!

granny petal - by craftydill
crochet pattern „granny petals“ by Craftydill

Beginnen möchte ich heute mit einem Granny Square Muster von Craftydill. Ich hab das Granny auf Flickr entdeckt und seitdem warte ich sehnsüchtig auf die Anleitung dazu, die sie eigentlich im Blog veröffentlichen wollte (Zumindest hatte sie das auf Flickr angekündigt). Denn das ist endlich mal ein blumiges Granny, das (zumindest in dieser Farbkombination) modern aussieht und ohne so eine relativ dicke Blume in der Mitte auskommt.
Das Foto auf Flickr: Granny petals

crown cap lady bugs - by litters art
recycling-art, ladybugs made out of crown caps by Litters art

Weiter gehts mit diesen chiquen Marienkäfern von Litters art. Als ich auf der Suche nach Inspirationen für meine Kronkorken war, bin ich also auf diesen Blog gestoßen auf dem man interessante recycling-Kunst bewundern kann. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir sowohl am Geschick als auch am benötigten Werkzeug fehlen würde, um solche aufwändigen Dinge aus Kronkorken zu zaubern. Hier gehts zum Eintrag mit den Käfern: My Käfer

linen grocery tote bag - by the purl bee
crochet tutorial, Linen grocery tote by the Purl bee

Zum Schluss noch eine Anleitung zu einem gehäkelten Einkaufsnetz von the Purl bee, deren Blog ich auch gerne immer wieder besuche allein wegen der schönen Fotos zu den Projekten. Hier gehts zur Anleitung: Linen grocery tote

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I don‘t own or claim the copyright of this photos or ideas. I just want to show nice and creative DIY-projects with the „Three on Thursday“ on my blog.

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Three on Thursday #1

Ich starte also mit einer sehr verständlichen Anleitung zu gehäkelten Schleifen, die wunderbar mit einer anderen Anleitung zu einem Haarband von diesem Blog kombiniert werden kann. Man kann sie natürlich auch wie in der Anleitung vorgeschlagen für Haarspangen benutzen. Zum Blogeintrag mit der Anleitung gehts hier:
Crocheted Hair bows tutorial

eine Schachtel falten
Außerdem habe ich kürzlich die guten alten selbst gefalteten Papierschachteln wieder entdeckt. Da die verschönerten Kronkorken zunächst noch ohne Broschennadeln hier rumlagen, musste schnell eine kompakte Aufbewahrung her. Da hab ich mir fix ein paar altpapierreife Unikopien oder Schmierzettel geschnappt und losgefaltet. Weil das aber leider nicht mehr so ganz aus dem Gedächtnis ging, hab ich vorher zur Gedächtnisauffrischung nach Anleitungen gesucht und unter anderem diese hier gefunden:
Schachtel falten – mit Bilderanleitung

Topflappen
Diesen Topflappen fand ich vor allem wegen seiner Farbkombination sehr chique! Das rot mit dem beige sieht einfach klasse aus (ich steh ja eigentlich eh auf diese neue typische Küchen-Kombination rot und weiß). Dieser hier stammt von dort: Fast handmade gifts
In dem Eintrag wurde auch noch die kostenlose englische Anleitung dazu verlinkt und die gibt es dann hier:
Starburst Hotpad
Wobei die Farbkombination auf dem Foto zur Anleitung meiner Meinung nach, bei weitem nicht so gut aussieht. In rot und beige wirkt es einfach irgendwie ruhiger und irgendwie edler.

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Three on Thursday

Ja, ich hab schonwieder viel zu lange nix Neues geschrieben hier. Allerdings verbringe ich quasi halbtagsjobmäßig meine Tage in der Bibliothek seit etwa drei Wochen. Ich hatte außerdem sozusagen zur Sicherheit mein Blogpasswort noch nicht umgeändert in eins, das ich auswendig kenne. Schließlich soll in der Bibliothek ja für die Uni und nicht für den Blog geschrieben werden.

Allerdings spukt mindestens genauso lange schon die Idee in meinem Kopf herum auch mal so ein kleines wöchentliches Thema hier anzufangen. Es gibt ja bereits viele verschiedene regelmäßige Blogthemen, die teilweise sogar gemeinschaftlich stattfinden. Allerdings war da bisher noch nicht so das Richtige für mich dabei, wo ich mich gerne angeschlossen hätte.
Meine Idee wollte ich eigentlich schon an einem Mittwoch vor zwei Wochen starten, da ich es irgendwie nett fand so zur Wochenmitte immer was regelmäßiges zu haben wozu man nicht im Vorfeld auf irgendwelche tollen Eingebungen wartet. Gestern habe ich es aber schonwieder nicht geschafft und darum wird es jetzt also das „Three on Thursday“(eigentlich klingt es ja auch irgendwie netter als „three on wednesday“) werden.

Die Idee dahinter kommt in erster Linie von meinem Pinterest account. Der hat sich mittlerweile ordentlich gefüllt mit inzwischen 167 Pins. Ich find dieses Angebot ja sooo praktisch und pinne liebend gern vor allem Blogeinträge mit schönen Anleitungen, selbt hergestellten Dingen oder einfach nur schönen Bildern. Und jetzt möchte ich also möglichst jeden Donnerstag drei Kleinigkeiten aus dieser stetig wachsenden Sammlung zeigen.

Dazu möchte ich an dieser Stelle schonmal deutlich machen, dass also in der Regel die Fotos vom „Three on Thursday“ nicht von mir gemacht wurden und ich natürlich auch keinerlei Urheberrecht oder sonstige Ansprüche darauf erhebe. Außerdem werden die Ideen selbstverständlich direkt zu ihrem kreativen Erschaffer (bzw. zur Quelle, woher ich es habe) verlinkt, sodass von meinen Bloglesern eindeutig nachvollzogen werden kann, wer dahinter steckt. Und jetzt bleibt mir also nur noch viel Spaß mit meiner wilden, bunten, fröhlichen, chiquen Pinterest-sammelkiste zu wünschen.

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Mary Jane Slippers

Letztes Jahr (ohwei – ist das wirklich schon so lange her) bin ich auf diese sehr ausführliche Anleitung gestoßen für die Mary Jane Slippers und wusste sofort, dass ich auch welche haben will. Dann wurde in der Wollkiste gewühlt und sehr schöne Wollreste rausgefischt, die von einem Pullover übrig geblieben waren, den mir meine Mutter gestrickt hatte. Daher weiß ich leider nich mehr genau, was für Wolle das war. Sie ist relativ dick, aber auch ziemlich weich und flauschig. Genau richtig also für ein paar gemütlicher Haus-ballerinas.

Mary Jane Slippers

Mary Jane Slippers, 13.04.10′

Da mir die hellgrüne Wolle zum Schluss ausgegangen ist, musste ich die Fersen von dem einen Slipper in dem Grünton vom Rand zuende Häkeln, was allerdings kaum auffällt (rechter Fuß auf dem Foto). Die Ballerinas sind wunderbar bequem und für eine Hausschuh-verschmäherin wie mich, die aber dennoch kalte Füße bekommt, eine gute Alternative. Also im Prinzip wie ein vornehmeres paar Wollsocken.

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